Zukunft gesichert

Bayer-Stiftung unterstützt Junior Uni Wuppertal mit 300.000 Euro

  • Junge Menschen forschen in zwei nach Bayer-Wissenschaftlern benannten Laboren zu den Themen Farbstoffchemie sowie Bakteriologie und Chemotherapie
  • Seit Programmstart 2007 bereits 468 Bildungsinitiativen im Umfeld der deutschen Bayer-Standorte mit rund 4,7 Millionen Euro unterstützt 
Mali und Emma, Junior Uni-Studentinnen, experimentieren gemeinsam im Gerhard Domagk-Labor mit Prof. Dr. Ziegler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Junior Uni , Oberbürgermeister und Schirmherr der Junior Uni Andreas Mucke, Dr. Klaus Jelich, Standortleiter Bayer Wuppertal, Dr. Thorsten Balgar, wissenschaftlicher Fachkoordinator und hauptamtlicher Dozent, Thimo V. Schmitt-Lord, Leiter Bayer-Stiftungen. Foto: BayerFriedrich Weskott und Prof. Dr. Gerhard Domagk - auf den Spuren dieser bedeutenden Wuppertaler Forscher wandeln junge Menschen in der Junior Uni. Ermöglicht wird dies durch eine Förderung der Bayer Science & Education Foundation: Die Stiftung unterstützt die im Jahr 2008 auf Privatinitiative gegründete Bildungseinrichtung im Rahmen ihres Schulförderprogramms mit 300.000 Euro. Der Betrag wird für die Ausstattung von zwei Forschungslaboren verwendet, in denen Jugendliche spannende Experimente zur Farbstoffchemie sowie zur Bakteriologie und Chemotherapie durchführen - und die nach dem Bayer-Mitbegründer beziehungsweise dem Medizin-Nobelpreisträger benannt sind.
 
"Wer uns unterstützt, fördert Forscherdrang und verbessert die Bildungsperspektiven vieler junger Menschen unserer Region", betont Junior Uni-Gründer Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler. "Wir sind dankbar und sehr ermutigt durch diese großzügige Zuwendung, die einen bedeutenden Beitrag zur Zukunftssicherung unserer Einrichtung darstellt und zugleich ein deutliches Bekenntnis von Bayer zum Wissenschaftsstandort Wuppertal ist."
 
"Unsere Unternehmensphilosophie `Science For A Better Life´ wird in der Junior Uni auf vorbildliche Weise umgesetzt", sagte Dr. Klaus Jelich, Standortleiter von Bayer in Wuppertal, der an Herrn Prof. Ziegler gemeinsam mit dem Bayer-Stiftungsvorstand Thimo V. Schmitt-Lord symbolisch die Urkunde überreichte. "Daher unterstützen wir die Einrichtung gerne, die mit vielfältigen Angeboten die Begeisterung für Naturwissenschaften weckt und den Erfindergeist bei talentierten jungen Menschen fördert. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels stellt dies für die Unternehmen im Bergischen Land einen unschätzbaren Wert dar."
 
Die Tradition von Unternehmermut und Pioniergeist, die Wuppertal und das Bergische Land einst zur europäischen Talent-, Innovations- und Produktschmiede gemacht haben, verbindet die Junior Uni und Bayer bereits seit Jahren in einer guten und konstruktiven Kooperation. Diese spiegelt sich vor allem in Kursen wider, die von Bayer-Mitarbeitern privat an der außerschulischen Bildungsinstitution im Fachbereich Naturwissenschaften angeboten werden. Unter anderem untersuchen junge Forscher am Beispiel Aspirin®, wie ein Medikament entwickelt wird - von der Ideenfindung bis hin zum präparativen Arbeiten. In anderen praxisorientierten Angeboten erfahren die Nachwuchsforscher wie das "Wunderwerk Körper" funktioniert oder beschäftigen sich mit Reinigungsverfahren im chemischen Labor. Die Einrichtung richtet sich mit ihrem Angebot an junge Menschen im Alter von vier bis 20 Jahren.
 
Durch die Bayer-Förderung wird die Zusammenarbeit von Konzern und Junior Uni nachhaltig gestärkt. Dies macht sich auch in der Bezeichnung von Teilbereichen der Einrichtung bemerkbar. Denn jeder Kursraum ist nach einer bedeutenden Persönlichkeit benannt und mit ihrem Konterfei versehen. Die zwei genannten Chemielabore tragen die Namen von Johann-Friedrich Weskott und Gerhard Domagk. Weskott gründete gemeinsam mit Friedrich Bayer sen. den heutigen Bayer-Konzern und legte durch die Erprobung synthetischer Farbstoffe den Grundstein für den Firmenerfolg. Der Pathologe und Bakteriologe Domagk forschte und entwickelte vor allem im Wuppertaler Stammwerk der Bayer AG in Elberfeld. Für die Entdeckung der antibakteriellen Wirkung eines Sulfonamids und dessen Einsatz gegen diverse bakterielle Infektionen erhielt er 1939 den Nobelpreis für Medizin.
 
Bayer Science & Education Foundation
Als Bildungsstiftung des Innovations-Unternehmens Bayer begreift sich die Bayer Science & Education Foundation als Impulsgeber, Förderer und Partner für Innovationen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Im Zentrum ihrer Programme stehen Menschen mit naturwissenschaftlichem Pioniergeist - talentierte Schüler, aufstrebende Studenten und renommierte Spitzenforscher, die sich für den Fortschritt in Gesundheits- und Ernährungsfragen einsetzen. Die Fördertätigkeit der Unternehmens-Stiftungen ist ein zentraler Bestandteil des weltweiten gesellschaftlichen Engagements von Bayer, das jährlich rund 50 Millionen Euro beträgt - mit Schwerpunkten auf der Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung und Spitzenforschung, der Gesundheitsversorgung und der Befriedigung sozialer Grundbedürfnisse der Menschen im Umfeld der Unternehmensstandorte.
 
Mehr Informationen zur Bayer Science & Education Foundation finden Sie hier.
 
Nächster Bewerbungsschluss für das Schulförderprogramm ist im Februar 2017. Eine Bewerbung ist hier online möglich. 
 
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite http://www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Quelle: Bayer Aktiengesellschaft

Gesellschaft | Bildung, 25.11.2016

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