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999 Zeichen für die Zukunft der Medien und ihrer Verantwortung

Informationsdefizite beseitigen

Manche Kollegen sagen, Medien müssten nur berichten, was gerade geschieht. Das ist Unsinn. Journalisten müssen auch zeigen, was nicht geschieht und was geschehen sollte.

Susanne Bergius realisiert das Handelsblatt Business Briefing zu Nachhaltigen Investments.
Warum braucht es erst eine Ölkatastrophe, damit Medien berichten, was die Akteure unterlassen haben? Viel eher hätten sie deren Geschäftmodelle hinterfragen und verantwortlichere Geschäftspraktiken fordern sollen. Manche Kollegen namhafter Publikationen meinen, nachhaltiges Wirtschaften sei unrealistische Vision. Auch das ist eine Fehleinschätzung.

Visionen zu künftigen Wirtschafts- und Lebensweisen, wie abfallfreies Wirtschaften, sind nicht nur nötig, sondern durchaus realisierbar. Das belegen Unternehmen verschiedener Branchen mit ihrem Kerngeschäft. Medien sollten dazu beitragen, die hierzu bestehenden großen Informations- und Diskussionsdefizite zu verringern, Greenwashing aufzudecken und das komplexe Thema Nachhaltigkeit zu erklären. Das ist keine Aufgabe für Sonderbeilagen, sondern für das Tagesgeschäft von Wirtschafts- und Finanzjournalisten - schon deswegen, weil es wirtschaftsrelevant ist.





Lesen Sie diesen und weitere interessante Beiträge in "forum Nachhaltig Wirtschaften", Ausgabe 3/2010: "Die Verantwortung der Medien"

mit dem Special "Fair Trade und ethischer Konsum".

Das Magazin umfasst 132 Seiten und ist zum Preis von 7,50 ? erhältlich, zzgl. 3,00 ? Porto & Versand (innerhalb Deutschlands).

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Quelle: FORUM Nachhaltig Wirtschaften Büro Süd
Gesellschaft | Pioniere & Visionen, 12.08.2010

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