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Tetra Pak: Umweltagenda 2020: Tetra Pak erzielt gute Fortschritte

Tetra Pak hat 2011 im Rahmen einer 10-Jahres-Strategie klare Umweltziele formuliert.

Nun zieht das Unternehmen eine erste Zwischenbilanz und freut sich über die konsequente Umsetzung der Massnahmen und die erzielten Fortschritte.

Glattbrugg (27. März 2013) - Tetra Pak gibt bekannt, dass das Unternehmen im vergangenen Jahr gute Fortschritte beim Erreichen seiner selbst gesteckten Umweltziele gemacht hat. Auch im Hinblick auf das übergeordnete Vorhaben, eine vollständig nachhaltige Verpackung anzubieten, bei der nur erneuerbare Materialien mit minimaler Umweltbelastung und 100-prozentiger Wiederverwertbarkeit zum Einsatz kommen, kann das Unternehmen Erfolge vorweisen.
Vor zwei Jahren hatte sich Tetra Pak im Rahmen einer Zehn-Jahres-Strategie ehrgeizige Ziele gesetzt, um seine Umweltexzellenz weiter voranzutreiben. Im Mittelpunkt der Initiative stehen drei Kernbereiche: ökologischer Fussabdruck, nachhaltige Produkte und Recycling.


«Wir haben einen guten Start hingelegt. Gleichzeitig gibt es noch viel zu tun, damit wir die Ziele erreichen, die wir uns 2011 für das Jahr 2020 gesetzt haben», erklärt Dennis Jönsson, Tetra Pak Präsident und CEO. «Eine starke Umweltperformance geht Hand in Hand mit einem lang-fristigen Unternehmenserfolg. Wir arbeiten eng mit unseren Lieferanten, Kunden und externen Partnern zusammen, um unser Umweltversprechen auch erfüllen zu können. Dadurch können alle Beteiligten ihre Ambitionen in puncto nachhaltigen Wachstums realisieren», so Jönsson weiter.

Zu den Höhepunkten 2012 zählen:

Recycling
 Anvisiert: Verdoppelung der globalen Recycling-Rate für gebrauchte Getränkekartons auf 40 Prozent bis Ende des Jahrzehnts.
 Ergebnis: Die globale Recycling-Rate für gebrauchte Tetra Pak-Kartons ist im Jahr 2012 um 10 Prozent gestiegen - von 528'000 auf 581'000 Tonnen. Dies entspricht 22,9 Prozent der Gesamtmenge der weltweit verkauften Tetra Pak Getränkekartons. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2012 rund 3,6 Milliarden Tetra Pak Verpackungen mehr recycelt.
Die Top-Performer bleiben Luxemburg und Belgien mit Recycling-Raten von über 80 Prozent sowie Deutschland mit einer Recycling-Rate von zirka 65 Prozent. Im Vergleich dazu haben sich die verhältnismässig niedrigen Recycling-Raten in China, Russland und den arabischen Ländern während der vergangenen drei Jahre verdoppelt. Tetra Pak investiert weiterhin Millio-nen, um Konsumenten zu sensibilisieren und regionale Regierungen und Behörden dabei zu unterstützen, ihre Recycling-Raten zu steigern - und zwar rund um den Globus.

Nachhaltige Produkte
 Anvisiert: Entwicklung einer Verpackung, die zu 100 Prozent aus erneuerbaren Rohstoffen besteht, sowie die ausschliessliche Verwendung von FSC®-zertifiziertem Karton für Tetra Pak Verpackungen. Das Zwischenziel lautete 50 Prozent im Jahr 2012.
 Ergebnis: 2012 stieg die Anzahl der Tetra Pak Verpackungen mit biobasierten Polymerverschlüssen aus Zuckerrohr auf 610 Millionen - ausgehend von 80 Millionen im Jahr 2011. Nestlé und Coca-Cola gehören zu den ersten Unternehmen, die diese Tetra Pak Verpackungen in Südamerika auf den Markt bringen.

Das Ergebnis: 2012 trugen 26,4 Milliarden Tetra Pak-Verpackungen in 39 Ländern das FSCLabel. Das sind 40 Prozent mehr als 2011. Zudem konnte Tetra Pak den Einsatz von FSC-zertifiziertem Karton innerhalb eines Jahres von 34 auf 38 Prozent steigern. Damit liegt das Unternehmen dennoch hinter seinem Zwischenziel von 50 Prozent. Zurzeit stimmt Tetra Pak seine internen Systeme besser auf Angebot und Nachfrage ab und arbeitet weiterhin mit Lieferanten und anderen Stakeholdern daran, die Liefermenge von FSC-zertifizierten Karton zu steigern.

Ökologischer Fussabdruck
 Anvisiert: Bis Ende 2020: Begrenzung der klimatischen Auswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf die Werte von 2010
 Ergebnis: Erste Zahlen belegen, dass die CO2-Emissionen bei den unternehmenseigenen Abläufen um 2000 t gegenüber 2010 gesenkt wurden - trotz eines Produktionsanstiegs von 9,5 Prozent im selben Zeitraum

2012 hat Tetra Pak mit dem World Resource Institute, dem WWF sowie Lieferanten und Kunden daran gearbeitet, verbindliche Parameter zu etablieren, womit das Klimaziel der gesamten Wertschöpfungskette gemessen werden kann. Audits, die 2010 und 2011 durchgeführt wurden, ergaben ein durchschnittliches Energieeinsparungspotenzial von rund 12 Prozent bei den eigenen Abläufen. Die Klimaauswirkungen liessen sich um 11 Prozent senken.

Detaillierte Ergebnisse werden im Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, der im Laufe des Jahres publiziert wird. Weitere Informationen zur Sozial- und Umweltpolitik und zu Massnahmen von Tetra Pak sowie ein Exemplar des letzten Nachhaltigkeitsberichts finden Sie unter: www.tetrapak.com/environment/sustainability-report.
 

Quelle: Tetra Pak GmbH & Co. KG

Umwelt | Ressourcen, 27.03.2013

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