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Zum Tag des Baumes 2015

Bundesminister Schmidt: "Bäume sichern unser Überleben"

Zum „Tag des Baumes" empfehlen wir Ihnen auch das „B.A.U.M.-Jahrbuch". Wie ihre hölzernen „Kollegen" sorgen die Mitglieder des Unternehmensverbandes in ihren Unternehmen dafür, dass CO2 eingespart wird und leisten ihren Beitrag für ein gutes Klima. 
 
Bäume sichern unser Überleben. © sillilein74 / pixelio.de„Bäume sichern unser Überleben". Dies sagte Bundesforstminister Christian Schmidt anlässlich des Internationalen Tag des Baumes am 25. April. „Und dies meine ich sehr wörtlich", so der Minister weiter. Denn: „Aus Sonne, Wasser und dem Kohlendioxid der Luft erzeugen Bäume den Sauerstoff, ohne den wir Menschen nicht leben könnten." So erzeugen die rund 130.000 Blätter einer 100jährigen Eiche beispielsweise Sauerstoff für 17 Menschen. Und noch dazu wird von dieser einen Eiche allein jährlich rund 11 Tonnen Kohlenstoff gebunden. Die Wälder in Deutschland entlasten die Atmosphäre jährlich um 52 Millionen Tonnen CO2 – das ist mehr, als die Metropolen Hamburg und Berlin pro Jahr ausstoßen. „Wald ist der größte Klimaschützer im Land", so Minister Schmidt, „denn durch den umweltfreundlichen Rohstoff Holz können energie-intensive Rohstoffe und fossile Brennstoffe ersetzt werden. Dadurch wird die Klimawirkung von Wald und Holz insgesamt sogar mehr als verdoppelt. So hilft Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft dem Klima, es wird weniger Kohlendioxid freigesetzt und der Klimawandel abgebremst", so Schmidt.
 
Hintergrundinformationen
Allein in Deutschlands Wäldern stehen rund 90 Milliarden Bäume, das hat die Bundeswaldinventur 2014 ergeben. Nachhaltige Forstwirtschaft sorgt dafür, dass der Wald keinen Schaden nimmt und von künftigen Generationen noch genutzt werden kann. Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist ein Rohstoff mit ausgezeichneter Ökobilanz.
 
Der Internationale Tag des Baumes geht zurück auf das Jahr 1872. Der amerikanische Journalist Julius Sterling Morton beantragte bei der Regierung von Nebraska die Einführung eines "Arbor Day". Was in den USA begann, wurde bald weltweit übernommen, 1952 auch in Deutschland. Damals pflanzten Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Robert Lehr, im Bonner Hofgarten einen Ahorn.           Quelle: www.waldkulturerbe.de

Umwelt | Klima, 24.04.2015

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