Kabel fürs Klima
Telekom digitalisiert die UN-Weltklimakonferenz
- IT- Infrastruktur und Mobilfunk für Großveranstaltung im Kleinstadt-Format
- Smarter Gastgeber: Bonn startet digital durch
- Klimabewusst: Digitalisierung schafft Nachhaltigkeit

„Für eine solche internationale Megaveranstaltung an unserem Heimatstandort Bonn bringen wir unsere gebündelte Expertise und Erfahrung gerne ein", sagt Walter Goldenits, verantwortlicher Technikchef der Telekom. „Der Bedarf entspricht dem einer Kleinstadt. Eine Herausforderung der wir uns gerne stellen. Wir sind startklar und freuen uns auf die Begleitung der Konferenz."
Von Bonn über Fidschi bis New York: immer live dabei
Allein für die Versorgung der beiden temporären Zeltstädte hat die Telekom
jeweils über 25 Kilometer Glasfaser- und Kupferkabel verlegt, Kapazitäten die vergleichsweise für die Versorgung einer Kleinstadt ausreichen würden.
Die genutzte Grünfläche in der Rheinaue erhält damit moderne, breitbandige Kommunikationstechnik, die auch künftigen Veranstaltungen zugutekommen wird. Durch die Glasfaseranbindung gewinnt auch das WCCB als Tagungsstätte langfristig an Attraktivität. Konferenzen, Podiumsdiskussionen und Grundsatzreden der COP23 können so im Internet von Interessierten weltweit live mitverfolgt werden.
Digitalisierung ist aber nicht nur Kabel: In Kooperation mit dem „Walker Institut" der Universität Reading aus Großbritannien kommt ein Roboter als Avatar zum Einsatz, der die Studenten in Reading virtuell mit Konferenzteilnehmern in Bonn verbindet.
Smarter Gastgeber: Bonn rüstet digital auf
Die Stadt Bonn startet zur COP23 gemeinsam mit der Telekom in die digitale und damit auch nachhaltige Zukunft. Wie bereits zahlreiche Metropolen in Europa hat auch die hiesige Stadtverwaltung das Kosten- und Energiesparpotenzial erkannt, das in Smart City Lösungen steckt. Sie trägt damit nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern beeinflusst positiv die Steigerung der Lebensqualität in der Stadt. Digitalisierung im Allgemeinen wird als der wesentliche Hebel zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele der UN gesehen. Die Stadt Bonn geht hier mit einem guten Beispiel voran. Details werden die Stadt Bonn und die Telekom in Kürze bekanntgeben.
IKT für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Bei der Telekom ist Nachhaltigkeit integraler Bestandteil der unternehmerischen Aktivitäten. Birgit Klesper, Senior Vice President Group Corporate Responsibility/Human Resources bei der Deutschen Telekom: „Wir arbeiten intensiv daran, unseren eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern, indem wir beispielsweise dafür sorgen, dass unser ambitionierter Infrastrukturausbau nicht mit einem rasant steigenden Energieverbrauch einhergeht. Auch transportieren wir Daten dank IP-Technologie nicht nur schneller durch unser Netz, sondern auch stromsparender. Deshalb sind wir stolz darauf, dass wir auch für 2017 vom CDP in die Climate-A-Liste aufgenommen wurden." Die Telekom ist eines von nur 5 % von weltweit mehreren tausend teilnehmenden Unternehmen, die den Sprung in diese Liste geschafft haben. Die unabhängige Organisation Carbon Disclosure Projekt (CDP) bewertet jedes Jahr tausende Unternehmen in Bezug auf ihr Nachhaltigkeitsengagement. Gerade die Digitalisierung birgt erhebliches Potential zu nachhaltiger CO2-Reduktion: Laut der Studie SMARTer2030 der Global e-Sustainability Initiative haben Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) Produkte und -Dienstleistungen das Potenzial, in anderen Branchen fast zehnmal so viel CO2-Emissionen einzusparen, wie die IKT-Branche selbst verursacht. Diese Möglichkeiten und die damit verbundenen Herausforderungen werden am 14. November bei der Veranstaltung „The Impact of ICT on climate change – curse or blessing" in der Konzernzentrale der Telekom diskutiert. Die begleitende Hausmesse zeigt Produkte und Anwendungen der Telekom und Partner für ein vernetztes und damit auch nachhaltig gestaltetes Leben und Arbeiten wie E-Ladeinfrastruktur, Smart City- und Logistik-Lösungen.
„Klimaheldinnen" in der Konzernzentrale
Um auch das Engagement anderer zum Schutz des Klimas einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wird die Telekom vom 13. bis 20. November Gastgeber für den Auftakt der neuen Wanderausstellung von CARE Deutschland unter dem Titel „Klimaheldinnen" sein. Die Ausstellung portraitiert zwölf starke Frauen in ihrem Kampf gegen die Folgen des Klimawandels. Eine von ihnen ist Christiana Figueres.
Quelle: Deutsche Telekom AG
Technik | Green IT, 03.11.2017

Save the Ocean
forum 02/2025 ist erschienen
- Regenerativ
- Coworkation
- Klimadiesel
- Kreislaufwirtschaft
Kaufen...
Abonnieren...
27
MÄR
2025
MÄR
2025
02
APR
2025
APR
2025
5. Runder Tisch der Infrarotheizungsbranche & Konferenz "Infrarotheizung: Wirtschaftlichkeit im Fokus"
Wissensplattform und Netzwerk-Treff rund um die Infrarotheiztechnik
97070 Würzburg
Wissensplattform und Netzwerk-Treff rund um die Infrarotheiztechnik
97070 Würzburg
03
APR
2025
APR
2025
ESG-Transformation trotz CSRD-Verschiebung?
Erweist sich der Omnibus-Entwurf für Unternehmen als Vorteil oder Bärendienst?
Webinar
Erweist sich der Omnibus-Entwurf für Unternehmen als Vorteil oder Bärendienst?
Webinar
Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht

Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol
Politik

Christoph Quarch analysiert das Aus für Faktenchecks auf Instagram und Facebook
Jetzt auf forum:
Friede sei mit uns – ein christlicher Wunsch!
Product Compliance, Herstellerverantwortung und Nachhaltigkeit in einem Event
circulee stattet WWF Deutschland zukünftig mit grüner IT aus
Moosdisplays sorgen für frische Luft in der Marktplatz Galerie
Waldwissenschaft einig: Intakte Wälder sind Grundvoraussetzung für Ernährungssicherheit