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Echtes Engagement im Klimaschutz

JOSERA petfood geht mit Carbon Tanzania und myclimate einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung klimaneutrale Produktion.

Durch die kürzlich vereinbarte Zusammenarbeit mit der ostafrikanischen Initiative fördert der bayrische Hersteller von Heimtierfutter nicht nur die Walderhaltung und Biodiversität vor Ort, sondern kommt seinem selbst gesteckten Ziel ein weiteres Stück näher: Klimaneutralität bis 2020.

Geschäftsführer Klaus Wagner in einem Aufforstungsgebiet in Tansania mit einem der lokalen Partner. © JOSERAGeschäftsführer Klaus Wagner in einem Aufforstungsgebiet in Tansania mit einem der lokalen Partner. © JOSERA
Nicht nur reden, machen - nach dieser Devise handelt das Familienunternehmen JOSERA petfood seit drei Generationen. Und das nicht nur hinsichtlich der Produktqualität. Auch seine Verantwortung in puncto Klima- und Umweltschutz nimmt der oberfränkische Produzent von Premium-Heimtierfutter sehr ernst. "Anstatt in teure Greenwashing-Kampagnen zu investieren, bauen wir das gesamte Unternehmen nach globalen Nachhaltigkeitsaspekten immer weiter um", sagt Geschäftsführer Klaus Wagner.

Einer dieser Aspekte ist das im letzten Jahr selbst gesetzte Ziel, bis 2020 komplett klimaneutrales petfood herzustellen. Dieser Anspruch übertrifft sogar das Pariser Klimaschutzabkommen der Vereinten Nationen und verdeutlicht die Vorreiterrolle von JOSERA in der Branche. So können Endkunden schon seit 2016 im Onlineshop klimaneutral einkaufen. Die durch den Bestellvorgang und die Zutaten des Hunde- und Katzenfutters entstehenden CO2-Emissionen kompensiert der Hersteller durch die Unterstützung von Waldschutz- und Aufforstungsprojekten in Ostafrika. Im Jahr 2016 kamen über 8.000 Tonnen CO2 zusammen - Tendenz steigend.

Im Mahale Mountains Nationalpark lebt die größte Schimpansen-Population Ostafrikas. © Carbon TanzaniaIm Mahale Mountains Nationalpark lebt die größte Schimpansen-Population Ostafrikas. © Carbon Tanzania
CO2-Kompensation: Partnerschaft mit Carbon Tanzania
Um auf dem Weg zur Klimaneutralität weiter voranzuschreiten, hat JOSERA kürzlich einen Kooperationsvertrag mit Carbon Tanzania und myclimate geschlossen, der eine direkte Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort ermöglicht. Die Organisation kümmert sich um die Walderhaltung auf einem über 500.000 Hektar großen Gebiet im Distrikt Tanganyika, das an den Mahale Mountains Nationalpark grenzt. Dort lebt auch die größte Schimpansen-Population Ostafrikas. Ihr Lebensraum ist aufgrund des hohen Verbrauchs von Holz und Holzkohle von illegaler Abholzung und Brandrodung für Landwirtschaftsflächen bedroht. Sogenannte REDD+ Projekte (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation), wie das neue Klimaschutzprojekt von Carbon Tanzania, leiten u. a. das für Emissions-Zertifikate gezahlte Geld an die Dorfgemeinschaften weiter, um das Abholzen der Bäume für die Bewohner unattraktiv zu machen.

"Wir wollen keinen Ablasshandel mit Zertifikaten betreiben, sondern uns für den Erhalt und Schutz der dortigen Wälder, der Tierwelt und der damit verbundenen Biodiversität einsetzen", erklärt Klaus Wagner. "Natürlich geht es auch um die Verbesserung der Lebensperspektive der Menschen. Damit sie mit dem Wald leben - und nicht aus ihm."

Neben der Aufforstung liegt der Fokus des Engagements in der Walderhaltung. © Carbon TanzaniaNeben der Aufforstung liegt der Fokus des Engagements in der Walderhaltung. © Carbon Tanzania
Fokus: Walderhaltung besser fürs Klima als Aufforstung
Zwar hat JOSERA bis zum Jahr 2016 rund 330.000 Bäume vor Ort angepflanzt, doch der Fokus liegt klar auf der Walderhaltung: Ausgewachsene Bäume speichern mehr CO2, bieten dadurch bessere Kompensationsmöglichkeiten und lassen sich insgesamt besser skalieren und nachhaltiger nutzen.

Damit sich alle an die vereinbarten Zertifizierungsmaßnahmen des Projektes halten, überwacht die unabhängige Klimaschutz-Initiative myclimate regelmäßig die Zusammenarbeit.

Das Engagement in Ostafrika hat bei der Unternehmerfamilie Erbacher eine lange Tradition. Zwar gibt es auch hierzulande unterstützenswerte Projekte, doch lässt sich in Afrika mit den selben Investitionen wesentlich mehr erreichen.

 
Kontakt: foodforplanet GmbH & Co. KG, Nina Rimbach | n.rimbach@foodforplanet.de | www.josera.de

Umwelt | Naturschutz, 19.01.2018

     
        
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