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Rinn Beton- und Naturstein baut Produktion nach nachhaltigen Maßstäben weiter aus

Rund 9 Millionen Euro Investition in neue High-End-Bearbeitungslinien in Stadtroda

Um der Nachfrage nach Produkten mit einer hochwertigen Oberfläche nachkommen zu können, hat Rinn seine Produktion weiter ausgebaut. Als Vorreiter in der Branche für Nachhaltigkeit hat Rinn dabei seine Strategie einer nachhaltigen Entwicklung weiter verfolgt. Auf einer Gesamtfläche von rund 3.000 Quadratmetern entstand am Standort Stadtroda eine moderne Halle, in der sich zwei High-End Bearbeitungslinien befinden. Auf jeder der über 100 Meter langen Fertigungsstraßen können ab sofort die Produkte gestrahlt, gefräst, geschliffen und mit einem Oberflächenschutz versehen werden. Am 4. August fand die offizielle Einweihung statt. 

Die Führungsspitze des Familienunternehmens am Tag der Einweihung: v.l.n.r. Alfred Metz, Johannes Schramm, Christian Rinn, Lutz Dalibor, Alexander Poltermann, Hartmut Schramm. © Rinn GmbH
Bei den beiden Bearbeitungslinien wurde besonders auf in sich geschlossene Stoffkreisläufe geachtet. Unter anderem werden über moderne und effiziente Absauganlagen die bei der Oberflächenbearbeitung anfallenden Stäube - im Jahr bis zu 300 Tonnen - gesammelt und der Produktion wieder zugeführt. In einem 100.000 Liter fassenden großen Erdtank wird das anfallende Regenwasser des Gebäudedaches gesammelt und in der Betonherstellung verwendet. Das für das Schleifen der Produkte benötigte Prozesswasser, wird in einer neuen Wasseraufbereitung geklärt und steht somit für den erneuen Gebrauch wieder zur Verfügung. 

Produktionsleiter Dirk Dutkowski freut sich über die neuen Bearbeitungslinien. © Rinn GmbH Die Fertigungstechnik findet Platz in einem modernen und nachhaltigen Industriegebäude. Die Schwerpunkte des energetischen Gebäudekonzeptes sind ein vorbereitetes Heizsystem in der isolierten Bodenplatte, wärmedämmende Bauelemente und ein modernes LED-Beleuchtungssystem. 

Besondere Berücksichtigung fand auch die Konzeption der neuen Arbeitsplätze. Hierzu wurde auf viel Tageslicht, effektive Arbeitssicherheit, ergonomische Handlingsgeräte sowie auf Lärm- und Staubreduzierung Wert gelegt. 

Dieses Konzept für nachhaltige Industrieanlagen zeigt, dass sich die Fertigung besonderer Produkte und der nachhaltige Umgang mit Mensch und Umwelt nicht ausschließen. "Wir als Unternehmen sind ein verantwortlicher Teil dieser Gesellschaft. Dementsprechend verhalten wir uns. Entscheidend ist nicht nur, was wir herstellen, sondern auch wie und wo", stellt Prokurist Lutz Dalibor klar. Und Christian Rinn, Geschäftsführer, fügt hinzu: "Generationsübergreifendes Denken ist für uns als Familienunternehmen der leitende Kompass für unsere Entscheidungen." 

Am Standort in Stadtroda arbeiten aktuell 114 Mitarbeiter. Durch den Bau der neuen Bearbeitungsstraßen wurden nochmals neue Arbeitsplätze geschaffen. 

Weitere Informationen zu Rinn finden Sie unter www.rinn.net

 

Wirtschaft | Branchen & Verbände, 09.08.2018

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