Kims Rücktritt

„Direkter Wechsel in die Investmentbranche ist ein Skandal“

Zum bekannt gegebenen Rücktritt des Weltbank-Präsidenten Jim Yong Kim kommentiert urgewald-Campaigner Knud Vöcking:
 
Jim Yong Kim © Dominic Chavez/World Bank„Hier geht ein des Amtes überdrüssiger Präsident. Die wachsende Unlust des Weltbank-Chefs Jim Yong Kim war zuletzt offensichtlich. Sein direkter Wechsel in die Investmentbranche ohne jedes ‚Cooling off‘ ist ein Skandal. Deutschland und die anderen Anteilseigner müssen dieser Praxis einen Riegel vorschieben. Wir kritisieren in aller Schärfe, dass der Weltbank-Präsident in ein Geschäftsfeld wechselt, dass er in seiner Amtszeit mit großen Summen ausstattete. Er hat dafür gesorgt, dass der Privatsektor bei großen Infrastrukturprojekten von Risiken befreit wurde und durch Entwicklungsgelder Profite garantiert werden."
 
„Der neue Weltbank-Präsident oder die Präsidentin darf nicht allein durch das Weiße Haus bestimmt werden, wie es bisher gängig ist. Ein transparenter, ausschließlich auf Qualifikation bauender Auswahlprozess muss her. Dieser neue Prozess muss alle Interessenträger wie Staaten, die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft einschließen. Die Weltbank als wichtige Entwicklungsinstitution muss wieder den Interessen der Ärmsten dienen und darf nicht weiter zum Selbstbedienungsladen der Investmentbranche verkommen."
 
Kontakt: Knud Vöcking, urgewald e.V. | knud@urgewald.org | www.urgewald.de

Gesellschaft | Politik, 07.01.2019

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