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Menschelnde Maschinen: Wie sollen Roboter aussehen?

KI-Leitlinie der Telekom sagt: Roboter sollten als Maschinen erkennbar sein

Geht es nach David Hanson, „Vater" von Sophia, dem wohl bekanntesten humanoiden Roboter, ist die Antwort klar: uns Menschen so ähnlich wie möglich!
 
Wie sollen Roboter in Zukunft aussehen? Laut KI-Leitlinie der Telekom sollten sie klar als Maschinen erkennbar sein. © Deutsche Telekom AGSeiner Ansicht behandeln wir Roboter gut, wenn sie uns im Aussehen ähneln. Und wenn wir mit ihnen umgehen wie mit unseresgleichen wären wir gefeit vor einem „Herr- und Diener-Verhältnis". Dies ist für ihn ein pragmatischer Selbstschutz vor Wesen, die vielleicht eines Tages viel intelligenter und uns überlegen sind. Wer will schon, dass sie dann Gleiches mit Gleichem vergelten und uns ebenso schlecht behandeln wie wir zuvor sie?
 
In unserem Video-Interview beschreibt Hanson es so: „Die meisten Roboter und KIs sehen nicht menschlich aus. Tatsächlich ist meine Sorge, dass sie nicht in menschlichen Familien aufwachsen werden. Sie werden uns nicht wirklich verstehen. Roboter wie Menschen aussehen zu lassen, erlaubt es uns also, ihnen besser beizubringen, uns zu verstehen, so dass wir eine wertvollere KI schaffen, die uns wirklich helfen kann."
 
Dass man hier auch anderer Meinung sein kann, führt meine Kollegin Verena Fulde in ihrem Blog auf. Auch, wenn wir vielleicht noch weit entfernt von wirklich menschengleichen Robotern sind, sollten wir uns jetzt Gedanken machen und einen Rahmen setzen. Egal, wie humanoid der Roboter auch künftig sein mag, er sollte als Maschine erkennbar sein.
 
Das sagt auch eine der KI-Leitlinien der Telekom. In Leitlinie Nummer 4 geht es um Transparenz. Sie regelt, dass es für Menschen klar erkennbar sein muss, wenn sie mit einer Maschine kommunizieren. Somit ist das auch ein klares ‚Nein‘ zu humanoiden Robotern. Unsere Autorin findet das gut und richtig so.
 
Das Interview und den Blog zum Thema „Menschelnde Maschinen" finden Sie in unserem Special.
 
Diskutieren Sie mit uns spannende Zukunftsfragen.

Quelle: Deutsche Telekom AG

Technik | Innovation, 11.03.2019

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