rad°hub

Ein Blick in die Zukunft der Mobilität

„Schweden will ab 2030 den Verkauf von Benzin- und Dieselfahrzeugen verbieten, Mercedes-Benz plant eine Batteriefabrik in Polen und Audi weitet die Wechselprämie auf ganz Deutschland aus." Allein dieser Auszug der Meldungen an einem Tag im Mai zeigt: Die Automobilindustrie wird unaufhaltsam mit der ­Zukunft konfrontiert. Um diesen schnellen Wandel zu bewältigen, sammelt die BMW Group mit einer ­weltweiten Veranstaltungsreihe das Wissen von hunderten von einflussreichen, globalen Querdenkern, um daraus Impulse für eine zukünftige Entwicklung zu erhalten.
 
Die Teilnehmer des rad°hub diskutieren in Arbeitsgruppen, wie wir zukünftig leben wollen. Woher kommt die Energie, wie gehen wir mit ­Abfällen um, wie schaut die Stadt der Zukunft aus und welche Verantwortung muss die Wirtschaft übernehmen? © BMWgroupDie Teilnehmer des rad°hub diskutieren in Arbeitsgruppen, wie wir zukünftig leben wollen. Woher kommt die Energie, wie gehen wir mit ­Abfällen um, wie schaut die Stadt der Zukunft aus und welche Verantwortung muss die Wirtschaft übernehmen? © BMWgroup
Die rad°hub-Veranstaltungen, die ursprünglich im Jahr 2016 im Rahmen des 100-jährigen Bestehens des Konzerns konzipiert wurden, sind zu einem eigenständigen Ereignis geworden und fanden in 2018 bereits zum vierten Mal statt. An zwei Tagen geteilt, ist das Ziel des rad°hub seiner Gründungsvision treu geblieben: Schlüsselpersonen der BMW Group mit einer großen Delegation von spannenden Persönlichkeiten – wie Designern, Künstlern, Sozialunternehmern und Technologen – aus aller Welt zusammenzubringen, um zu untersuchen, wie die anstehenden Zukunftsherausforderungen bewältigt werden können. Hierbei sollen auch die radikalen Umwälzungen in Technologie, Digitalisierung und Gesellschaft ihren Widerhall finden.
 
Im Mittelpunkt des Projektes und der digitalen Transformation des Unternehmens steht Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG und Schirmherr aller rad°hubs. Er deutet an, dass die Zukunft der Mobilität autonom, vernetzt, emissionsfrei und gemeinsam (kurz ACES) sein sollte.
 
Eine Plattform für Kreativität
'rad°hub ist für mich keine weitere Denkfabrik', sagt BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer. rad°hub schafft eine Plattform für kreative ­Menschen aus aller Welt mit unterschiedlichen Perspektiven. © BMWgroup'rad°hub ist für mich keine weitere Denkfabrik', sagt BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer. rad°hub schafft eine Plattform für kreative ­Menschen aus aller Welt mit unterschiedlichen Perspektiven. © BMWgroup
Bei den rad°hubs, die bisher in London, Los Angeles, München und Rotterdam stattfanden, werden die aus aller Welt angereisten Influencer in Gruppen aufgeteilt, in denen sie Zukunftsszenarien entwickeln, die darstellen, wie sie zukünftig leben möchten. Gleichzeitig diskutiert und skizziert jedes Team Lösungen oder Produkte, die diese Zukunft ermöglichen könnten. Anschließend präsentieren die Gruppen ihre Ideen Peter Schwarzenbauer und den anderen Influencern. Die Ergebnisse sind so phantastisch wie inspirierend. Zwar werden vielleicht nicht alle in nächster Zeit umgesetzt. Doch wirkliche Disruptionen und auch die besten Erfindungen entstehen oft aus Science Fiction, die nichts ausschließt. Genau darum geht es beim rad°hub: den Grundstein für Innovationen zu legen. Die Veranstaltung bringt Macher und Denker zusammen. Sie arbeiten zwei Tage intensiv zusammen, um neue Wege für die Entwicklung von Mobilität und Modernität zu finden. „Für viele Dinge, die wir in den rad°hubs besprochen haben, sehe ich deutlich einen zukünftigen Markt", sagt Schwarzenbauer. „Vielleicht in fünf, vielleicht auch erst in 15 oder 20 Jahren, aber ich bin sicher, wenn man zurückblickt und sie auf der Straße sieht, werden wir uns erinnern, dass wir damals in Rotterdam darüber gesprochen haben."
 
Weitere Informationen finden Sie unter www.bmwgroup.com
Von Fritz Lietsch

Technik | Mobilität & Transport, 01.06.2019
Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 02/2019 - Afrika – Kontinent der Entscheidung erschienen.
     
        
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