Essity unterstützt Initiative zum besseren Recycling von Plastik mit digitalen Wasserzeichen
Die Initiative „HolyGrail 2.0“ wird innerhalb der Europäischen Union von 130 führenden Unternehmen getragen.
Das global führende Hygiene- und Gesundheitsunternehmen Essity unterstützt eine Initiative, mit der sich Plastik mittels digitaler Wasserzeichen gezielter und besser sortieren und recyceln lässt. Die Initiative „HolyGrail 2.0" wird innerhalb der Europäischen Union von 130 führenden Unternehmen getragen. Mit Hilfe von unsichtbaren Codes auf Verpackungen können künftig Abfallsortierungsanlagen den genauen Typ des Plastiks identifizieren und dadurch zielgerichtet sortieren und entsorgen.
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Essity arbeitet daran, eine Recyclingfähigkeit von 100 Prozent zu erreichen und 85 Prozent erneuerbare oder recycelte Materialien in seinen Verpackungen bis zum Jahr 2025 einzusetzen. Im Jahr 2020 enthielten Essitys Verpackungen insgesamt 77 Prozent erneuerbare oder recycelte Materialien. Diese Zielsetzungen sind ein Teil von Essitys Verpflichtung gemäß der Mitgliedschaft in der Ellen MacArthur Foundation, um die weltweite Verschmutzung durch Plastik zu eliminieren (Ellen MacArthur Stiftung, Cowes, Großbritannien).
Volker Zöller, Essity-Vorstandsmitglied für die Konsumgütersparte sagt: „Die Initiative digitale Wasserzeichen wird die Recyclingraten von Plastikverpackungen erhöhen. Sie wird uns auch den Zugang zu qualitativ höheren Recyclingmaterialien verschaffen. Unsere Industrie wird die Kreisläufe für Verpackungsmaterialien verbessern. Das bringt uns einen Schritt weiter hin zu einer vollständigen Kreislaufwirtschaft. Essitys Produkte und Lösungen sind ein unverzichtbarer Teil des täglichen Lebens der Verbraucher. Wir möchten Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus übernehmen. Dieser schließt auch die Verwendung unserer Produkte nach deren Nutzung ein."
Digitale Wasserzeichen sind unsichtbare Codes in der Größe von Briefmarken. Sobald die Verpackung eine Müllsortierungsanlage erreicht, wird eine hochauflösende Kamera das Wasserzeichen dekodieren und den Plastikmüll entsprechend sortieren. Dieser Vorgang wird die Genauigkeit verbessern, um Verbraucherabfälle nach ihrer Nutzung gezielt sortieren zu können. Er schafft die Grundlage, eine höhere Qualität von recycelten Materialien für deren Wiederverwendung zu erlangen. Die Verfügbarkeit von recycelten Stoffen in der Lieferkette wird erhöht. Dadurch können Essity und andere Firmen bei ihrer Verpackung mehr recyceltes Plastik einsetzen. Essitys Anstrengungen zielen darauf ab, das Wohlbefinden der Menschen rund um den Globus durch seine Hygiene- und Gesundheitsprodukte zu erhöhen. Parallel dazu sollen die Belastungen für die Umwelt verringert werden. Um Produkte und Lösungen für eine Kreislaufwirtschaft in unserer Gesellschaft zu etablieren, bedarf es kreativen Denkens sowie neuer Geschäftsmodelle und Partnerschaften.
Über Essity
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Deutschland ist mit 1,3 Mrd. EUR (2020) der umsatzstärkste Markt von Essity in Europa. Das Unternehmen ist hier in den Geschäftsbereichen Hygienepapiere, Professionelle Hygiene und Körperpflege tätig. Zu den bekanntesten Marken zählen die Hygienemarken TENA und Tork, die Hygienepapiere Tempo und Zewa, die Recyclingmarke DANKE, Demak’Up Abschminkprodukte sowie die Medizinmarken Leukoplast, Cutimed, Delta-Cast, JOBST und Tricodur. Neben den Verwaltungsstandorten in Hamburg, Mannheim und München-Ismaning gibt es Produktionsstätten in Emmerich, Hamburg, Mainz-Kostheim, Mannheim, Neuss und Witzenhausen mit einer Belegschaft von insgesamt rund 4.600 Mitarbeitern. Mehr Informationen unter www.essity.de.
Kontakt: Essity GmbH, Corporate Communications DACH | unternehmenskommunikation@essity.com | www.essity.de
Umwelt | Ressourcen, 23.11.2021
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