Die letzten Kräfte für rund 500 km mobilisieren
oder die Beweggründe eines Unternehmers, sich auf den Weg zu machen
Joseph Wilhelm, Gründer des Unternehmens RAPUNZEL NATURKOST lebt seinen Traum: In naher Zukunft in einer gentechnikfreien Welt zu leben. Nicht nur als Inhaber eines Bio-Lebensmittelunternehmens, auch als Privatperson liegt Joseph Wilhelm sehr viel daran, seine Mitmenschen auf die Gefahren und Folgen von Gentechnik aufmerksam machen. Als Gentechnik-Aktivist denkt und handelt er global.
Haben ihn bisherige Genfrei Gehen Märsche durch Deutschland und Europa geführt, ging es Anfang Oktober über den großen Teich in die USA - von New York City nach Washington D.C. Zwar gibt es in Europa noch genug zu tun, denn Gentechnik ist nach wie vor ein aktuell diskutiertes Thema. Dennoch ist die USA ein Land mit einem der führenden Gentechnik-Konzerne, Monsanto, der Druck auf Politik und Lobbyisten weltweit ausübt.
Joseph Wilhelm wagt sich in die "Höhle des Löwen", denn eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel gibt es in den USA nicht. Laut Joseph Wilhelm soll jeder Verbraucher wissen, was auf seinem Teller liegt. Die Strecke von New York City nach Washington D.C. beträgt über 500 Kilometer und führt entlang dicht befahrener mehrspuriger Highways, Fabriken und Industrieanlagen oder vorbei an heruntergekommenen "Neighbourhoods". Solch eine Strecke zurückzulegen, fordert eine Menge Entschlossenheit und Durchhaltevermögen. Dass auch hin und wieder die Frage aufkommt, warum "mensch" sich einen solchen Marsch antut, kann auch Joseph Wilhelm nicht leugnen. In seinem persönlichen Marsch-Tagebuch schreibt der RAPUNZEL-Gründer: "Bin mit mir selbst und mit Amerika konfrontiert, beides echte Herausforderungen für mich. Aber seit ich weiß, für was Herausforderungen gut sind, kann ich besser damit umgehen. Sie sind dazu da, um an ihnen zu wachsen."
Seine persönlichen Erfahrungen während des Marsches zeigen, dass es mehr eine "Kick-Off-Veranstaltung" ist, dem noch viele weitere folgen müssen. Im Vergleich zu deutschen Verbrauchern, ist der Anteil der Amerikaner, die noch nie etwas von Gentechnik gehört haben, größer. Der Right2Know-March ist aber ein wichtiger Anfang, Bewusstsein zu schaffen und zu einer Kennzeichnungspflicht beizutragen.
Mehr Informationen unter: www.genfrei-gehen.de oder www.right2knowmarch.org

Joseph Wilhelm wagt sich in die "Höhle des Löwen", denn eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel gibt es in den USA nicht. Laut Joseph Wilhelm soll jeder Verbraucher wissen, was auf seinem Teller liegt. Die Strecke von New York City nach Washington D.C. beträgt über 500 Kilometer und führt entlang dicht befahrener mehrspuriger Highways, Fabriken und Industrieanlagen oder vorbei an heruntergekommenen "Neighbourhoods". Solch eine Strecke zurückzulegen, fordert eine Menge Entschlossenheit und Durchhaltevermögen. Dass auch hin und wieder die Frage aufkommt, warum "mensch" sich einen solchen Marsch antut, kann auch Joseph Wilhelm nicht leugnen. In seinem persönlichen Marsch-Tagebuch schreibt der RAPUNZEL-Gründer: "Bin mit mir selbst und mit Amerika konfrontiert, beides echte Herausforderungen für mich. Aber seit ich weiß, für was Herausforderungen gut sind, kann ich besser damit umgehen. Sie sind dazu da, um an ihnen zu wachsen."
Seine persönlichen Erfahrungen während des Marsches zeigen, dass es mehr eine "Kick-Off-Veranstaltung" ist, dem noch viele weitere folgen müssen. Im Vergleich zu deutschen Verbrauchern, ist der Anteil der Amerikaner, die noch nie etwas von Gentechnik gehört haben, größer. Der Right2Know-March ist aber ein wichtiger Anfang, Bewusstsein zu schaffen und zu einer Kennzeichnungspflicht beizutragen.
Mehr Informationen unter: www.genfrei-gehen.de oder www.right2knowmarch.org
Quelle:
Lifestyle | Essen & Trinken, 17.10.2011

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