Take Off zu mehr Transparenz
Airlines legen zunehmend Emissionsbilanz offen
Für die Luftfahrtindustrie ist der Schutz von Klima und Ressourcen ein Kernthema, das sich zunehmend im Reporting niederschlägt. Von den 100 weltweit größten Airlines veröffentlichen mittlerweile 38 einen Nachhaltigkeitsbericht (Geschäftsjahr 2010/2011). Allerdings zeigen viele Berichte Lücken im Detail, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor geht. Für die Studie wurden 46 Fluggesellschaften analysiert, von denen 30 einen Nachhaltigkeitsreport veröffentlichen.
Von diesen 30 Berichten erreichten nach Einschätzung der PwC-Experten nur sieben die Gesamtnote "gut" (60 bis 80 Prozent der möglichen Bewertungspunkte). Diese heben sich vor allem dadurch positiv ab, dass sie einen Zusammenhang zwischen ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsinitiativen und der Unternehmensstrategie herstellen und mit Kennzahlen belegen. Ein weiteres Viertel der Berichte schnitt "befriedigend" ab, die übrigen schlechter.
"Eine nachhaltige Ausrichtung der Unternehmensstrategie wird für die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaften entscheidend sein. Wir wissen, dass die Verringerung des Treibstoffverbrauchs, der CO2- und Lärmemissionen und die Steigerung der Effizienz insgesamt auf der Agenda vieler Airlines steht. Beim Reporting gibt es aber noch erheblichen Verbesserungsbedarf", kommentiert Klaus-Dieter Ruske, Global Leader für den Bereich Transport & Logistik.
Von den 46 Fluggesellschaften veröffentlichen zwar 70 Prozent ihre CO2-Emissionen im Nachhaltigkeitsreport oder an anderer Stelle, zu den ebenfalls klimaschädlichen Stickoxid-Emissionen macht aber die Mehrheit (60 Prozent) keine Angaben. Außerdem beschränken sich viele Airlines auf Angaben zu den direkten (Scope 1) CO2-Emissionen, während nur 30 Prozent auch die Emissionen durch zugekaufte Strom- und Heizenergie (Scope 2) und nur 20 Prozent die indirekten Emissionen (Scope 3), beispielsweise durch die Anreise der Passagiere zum Flughafen, berücksichtigen.
Auch über andere umweltrelevante Daten geben die Fluggesellschaften nur vereinzelt Auskunft. So finden sich nur bei 40 Prozent der Airlines Informationen zu Wasserverbrauch und Abfallaufkommen, 37 Prozent nennen den Stromverbrauch und nur jede dritte macht Angaben zu Lärmemissionen.
Zudem ist die Vergleichbarkeit der Berichte nicht immer gegeben. Beispielsweise geben einige Airlines ihre CO2-Emissionen je tatsächlich geflogener Strecke an, andere hingegen je geplanter Strecke. Detaillierte Angaben zur Berechnungsmethode und den getroffenen Annahmen finden sich darüber hinaus nur in wenigen Berichten. Abhilfe könnten hier branchenweite Standards schaffen, die derzeit erarbeitet werden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.pwc.com/trustintheair

"Eine nachhaltige Ausrichtung der Unternehmensstrategie wird für die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaften entscheidend sein. Wir wissen, dass die Verringerung des Treibstoffverbrauchs, der CO2- und Lärmemissionen und die Steigerung der Effizienz insgesamt auf der Agenda vieler Airlines steht. Beim Reporting gibt es aber noch erheblichen Verbesserungsbedarf", kommentiert Klaus-Dieter Ruske, Global Leader für den Bereich Transport & Logistik.
Von den 46 Fluggesellschaften veröffentlichen zwar 70 Prozent ihre CO2-Emissionen im Nachhaltigkeitsreport oder an anderer Stelle, zu den ebenfalls klimaschädlichen Stickoxid-Emissionen macht aber die Mehrheit (60 Prozent) keine Angaben. Außerdem beschränken sich viele Airlines auf Angaben zu den direkten (Scope 1) CO2-Emissionen, während nur 30 Prozent auch die Emissionen durch zugekaufte Strom- und Heizenergie (Scope 2) und nur 20 Prozent die indirekten Emissionen (Scope 3), beispielsweise durch die Anreise der Passagiere zum Flughafen, berücksichtigen.
Auch über andere umweltrelevante Daten geben die Fluggesellschaften nur vereinzelt Auskunft. So finden sich nur bei 40 Prozent der Airlines Informationen zu Wasserverbrauch und Abfallaufkommen, 37 Prozent nennen den Stromverbrauch und nur jede dritte macht Angaben zu Lärmemissionen.
Zudem ist die Vergleichbarkeit der Berichte nicht immer gegeben. Beispielsweise geben einige Airlines ihre CO2-Emissionen je tatsächlich geflogener Strecke an, andere hingegen je geplanter Strecke. Detaillierte Angaben zur Berechnungsmethode und den getroffenen Annahmen finden sich darüber hinaus nur in wenigen Berichten. Abhilfe könnten hier branchenweite Standards schaffen, die derzeit erarbeitet werden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.pwc.com/trustintheair
Quelle:
Technik | Mobilität & Transport, 15.11.2011

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