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Klimaforscher Mojib Latif: New York und Sylt sind gefährdet

forum Nachhaltig Wirtschaften 4/2013: Klimaschutz

München, 25. September 2013. Besonders betroffen vom Klimawandel sind küstennahe Städte wie New York, sagt Klimaforscher Mojib Latif in der aktuellen forum Nachhaltig Wirtschaften. Aber auch deutsche Inseln wie Sylt seien gefährdet, wenn der Meeresspiegel wie prognostiziert bis Ende des Jahrhunderts um einen Meter steige. Mit Blick auf Schutzmaßnahmen sagt Latif: "Ein Meter funktioniert gerade noch. Aber was darüber hinausgeht, also jenseits des Jahres 2100, wird mit Deichen nicht mehr zu stoppen sein". Zudem ließe die hohe Konzentration von CO2 in der Atmosphäre die Meere versauern. "Da tickt eine Zeitbombe", warnt Latif.

Denn werden die Ozeane saurer, verschwinden kleine Organismen wie Krebse oder Muscheln, die am Anfang der Nahrungskette stehen. Die Folgen von Erwärmung und Versauerung seien bislang schwer abzuschätzen. "Wir führen gerade ein gigantisches Experiment mit unseren Weltmeeren durch", so Latif.

Mojib Latif ist diplomierter Meteorologe und Doktor der Ozeanographie. Er gehört zu den einflußreichsten Experten in Sachen Klimaveränderung. Seit 2003 ist er ?Professor am Institut für Meeres?kunde Kiel und seit 2004 Professor am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR, Kiel.
Auch der ehemalige Umweltminister Klaus Töpfer äußert sich kritisch und bemängelt die deutsche Klimapolitik. "Wir können beim besten Willen nicht zufrieden sein, wie die Energiewende umgesetzt wird." Eine große Chance sieht Töpfer beim Export deutscher Technologien, da diese vergleichsweise energieeffizient seien. Sie sollen auch Staaten wie China oder auch Entwicklungsländern ermöglichen, Energie zu erzeugen, ohne das Klima zu beeinträchtigen.

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Quelle: FORUM Nachhaltig Wirtschaften Büro Süd
Umwelt | Klima, 20.09.2013

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