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Erfolgreiche EMAS Validierung des Festival der Zukunft

Validierung einer Veranstaltung nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS

Urkundenübergabe v.l. Jochen Flasbarth, Henrik Vagt, Thorsten Grantner © OmniCert Umweltgutachter GmbH Zum 30 jährigen Bestehen des BMUB, mit Ministerin Barbara Hendricks an der Spitze, haben sich die verantwortlichen Organisatoren des FdZ am 10. und 11. September auf dem Gelände des Euref Campus in Berlin Schöneberg hohe Ziele gesetzt. Erstmals hat sich das Ministerium für die Validierung einer Veranstaltung nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS entschieden (Eco Management and Audit Scheme). An diesem Standard orientieren sich Organisationen und Unternehmen, die ihre Umweltleistung verbessern und vor allem hoch transparent an die Öffentlichkeit kommunizieren wollen. Mit etlichen Monaten Vorlauf verfasste ein Team von Umweltbeauftragten unter der Leitung von Annette Schmidt-Räntsch eine Umwelterklärung, in der die Ziele entlang des EMAS Standards für die Veranstaltung definiert wurden. Damit wird das Ministerium seiner Verantwortung gerecht, auch – und gerade – bei kurzweiligen Veranstaltungen mit mehreren 1000 Menschen auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit zu achten.
 
Grafisches Protokoll zum BMUB-Panel 'Mutig oder verzagt: Quo vadis Energiewende?' © OmniCert Umweltgutachter GmbH Schwerpunkte der Umwelterklärung sind:
  • Möglichst geringer Verbrauch von Ressourcen und Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien
  • Abfallvermeidung und –trennung, genaue Erfassung der Abfallmengen
  • Anreize schaffen zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Einsatz regionaler Produkte und gesunder Gerichte im Catering und 50% vegetarisches Angebot
  • Einsatz wiederverwertbarer Produkte für Bauten und Dekoration
 
Es war die Aufgabe von Thorsten Grantner, Geschäftsführer der OmniCert Umweltgutachter GmbH, sich an beiden Veranstaltungstagen vor Ort in seiner Funktion als Umweltgutachter ein Bild davon zu machen, ob die Umwelterklärung in allen Punkten eingehalten wurde und ob die angegebenen Daten ihre Richtigkeit haben. Als Fazit seiner Begutachtung sagt Grantner: „Das BMUB hat sich sehr hohe Ziele gesetzt und ich bin sehr positiv überrascht wie gut und hochprofessionell alle Beteiligten zur Erreichung der Ziele beigetragen haben. Es gibt einige geringe Abweichungen aber die werden im Nachgang evaluiert. Aus meiner Sicht wäre nun noch wünschenswert, dass die Erfahrungen gesammelt und in einer Art Leitfaden veröffentlicht werden, damit noch mehr Veranstalter oder Agenturen einen Anreiz erhalten diesem Beispiel zu folgen." Bisher wurde erst eine weitere Veranstaltung gemäß EMAS zertifiziert.
 
Staatssekretär Jochen Flasbarth, in seiner Funktion als Umweltmanagementbeauftragter, nahm die EMAS-Urkunde von Henrik Vagt als Energie- und Umweltpolitik-Vertreter für die IHK Berlin, beim Festivalfinale auf der Bühne entgegen, zusammen mit der Gültigkeitserklärung des Umweltgutachters Thorsten Grantner.
 
Kontakt: Michaela Hauer | michaela.hauer@omnicert.de | www.omnicert.de

Wirtschaft | CSR & Strategie, 16.09.2016

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