Nachhaltigkeit im Büro-Alltag:

Bewusstsein steigt

Das Büro ist ein Ort der Arbeit. Diese wird maßgeblich von Technologie unterstützt. Und das geschieht immer häufiger unter Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien.
 
Wie sieht Nachhaltigkeit im Büro eigentlich aus?
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Die Arbeit am Computer ist generell weder nachhaltig noch ihr Gegenteil. Das gilt zumindest für die operativen Abläufe – im großen Gesamtbild sieht es anders aus. Sowohl bei der Anschaffung als auch bei der Entsorgung kommen ökologische und teils auch moralische Kriterien ins Spiel. Wo wurde der Computer produziert – und unter welchen Bedingungen? Welche Materialien wurden verwendet? Wie hoch ist der Stromverbrauch?

Solche vermeintlich nebensächlichen Kriterien sind in den vergangenen Jahren in den Blickpunkt gerückt. Diese Entwicklung ist umso erfreulicher, da sie sich auf alle verwandten Themen erstreckt. Zum Beispiel beim Drucken: Ob mit dem Tintenstrahl- oder dem Laserstrahldrucker, gibt es beim Kauf viele Dinge zu beachten. Die Energieeffizienz leistungsstarker Büroartikel trägt schließlich direkt zur Klimabilanz bei.

Wichtig ist dabei, dass nachhaltige Strategien inzwischen nicht mehr zu Lasten der Qualität gehen. Auch dafür liefert die Druckbranche ein anschauliches Beispiel, nämlich beim Druckerpapier. So ist hochwertiges Öko-Recyclingpapier optisch auf demselben Niveau wie das klassisch-weiße Druckerpapier angekommen. Die Preise sind logischerweise etwas höher, doch für Unternehmen mit ökologischen Grundsätzen stellt das normalerweise keine Hürde dar.

Auf allen Ebenen: Industrie und andere Branchen ziehen nach
Bezeichnend für diesen Trend ist die jährliche Preisvergabe in der Kategorie Green-IT. Die „grüne IT" beschreibt eine technologische Landschaft, die nicht nur effektiver, sondern auch effizienter ist. Diese Unterscheidung ist wichtig, da es nicht nur um die Ergebnisse geht, sondern auch um deren Rahmenbedingungen und Nebeneffekte. Der Energieeinsatz steigt zwar, doch das gilt auch für den Output, und zwar in stark überproportionaler Ausprägung.

Es verwundert also nicht, dass selbst die Industrie längst auf den Zug aufgesprungen ist. Industrielle IT-Systeme und Corporate Social Responsibility (CSR) schließen sich nicht mehr aus: Die Systeme weisen eine höhere Langlebigkeit auf und sind bei Bedarf einfacher zu produzieren. Davon profitieren sowohl Kunden als auch Hersteller und letzten Endes natürlich auch die Umwelt.

Die Bedeutung von CSR im gesamtwirtschaftlichen Kontext wird folglich noch weiter steigen. Ob in der Industrie, in der Finanzpolitik oder im Handel, sind grüne Lösungen auf dem Vormarsch, da ihre nachhaltigen Eigenschaften einen immer größeren Mehrwert liefern. Dieser ist heute wie damals entscheidend dafür, welcher Weg sich durchsetzt und dank neuer Technologien scheint diese Frage eindeutig geklärt zu sein.


Lifestyle | LOHAS & Ethischer Konsum, 30.07.2017

     
        
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