e-Moticon

Urlaub mit dem E-Auto und mehr

Das EU-INTERREG-Projekt e-MOTICON, dieser Name steht für „e-Mobility Transnational strategy for an Interoperable Community and Networking in the Alpine Space" und bringt 15 Partner, 41 Beobachter und acht Unterstützer aus den fünf am Programm beteiligten Ländern sowie der Schweiz zusammen, darunter öffentliche Verwaltungen, regionale Körperschaften, Forschungszentren, E-Mobilitätsindustrie, private Investoren und nicht zuletzt EndnutzerInnen (Bürger und Touristen). Sie gemeinsam sollen einen Beitrag zur Verbesserung der Elektro­mobilität im Alpenraum leisten.

Prädestiniert für E-Mobilität: Durch den hohen Anteil an Wasserkraft und Solarenergie kann Österreich neue E-Mobilitätsformen hervorragend durch regenerativen Strom ,befeuern`. Die Topographie mit vielen Bergen ermöglicht die Rückgewinnung der Bremsenergie. Als Urlaubsland stellt Österreich schon heute ein dichtes Netz an Ladesäulen und mit den Alpine Pearls ein touristisches Angebot zur Verfügung, das umweltfreundliche Mobilität erleichtert. ©Christ RupitschPrädestiniert für E-Mobilität: Durch den hohen Anteil an Wasserkraft und Solarenergie kann Österreich neue E-Mobilitätsformen hervorragend durch regenerativen Strom ,befeuern`. Die Topographie mit vielen Bergen ermöglicht die Rückgewinnung der Bremsenergie. Als Urlaubsland stellt Österreich schon heute ein dichtes Netz an Ladesäulen und mit den Alpine Pearls ein touristisches Angebot zur Verfügung, das umweltfreundliche Mobilität erleichtert. ©Christ Rupitsch
„Ich glaube, dass die gemeinsamen Ziele – der Schutz der empfindlichen alpinen Umwelt und die Bereitstellung einer guten Verkehrsanbindung – mit einem umweltfreundlichen Ansatz erreicht werden können", erklärt Cristina Cavicchioli, die Gesamtprojektleiterin aus Italien. „E-Mobilität könnte dabei eine nachhaltige Lösung darstellen, ihr erfolgreicher Einsatz begrenzt sich heute jedoch noch auf wenige Regionen, Städte und Täler. Kernstück unserer Förderung von E-Mobilität ist daher eine Kombination aus Ladeinfrastruktur-, funktionaler Raum- und Energieeffizienzplanung".

Nach einer Analyse der bereits bestehenden E-Ladeinfrastrukturen werden nun Strategien und regionale Aktionspläne erarbeitet, Schulungen und Veranstaltungen durchgeführt und alpenraum-übergreifende Ideen entwickelt. e-MOTICON möchte anschließend die homogene Verbreitung von E-Mobilität durch die reibungslosen Nutzungsmöglichkeiten von E-Fahrzeugen transnational befördern. Integriert werden dabei auch die Themen innovative Geschäftsmodelle und Technologien, Energieeffizienz und regenerative Energieversorgung sowie nachhaltige Mobilitätsmuster. Das dabei entstehende, länderüberspannende Netz von Ladesäulen zeichnet sich aus durch Interoperabilität, die Analyse der Ladesäulennutzung, die Kommunikation zwischen Ladesäulen und E-Fahrzeugen, E-Roaming-Plattformen, variable Zahlungsmethoden und weitere innovative Aspekte. Auch hier wird eine virtuelle Plattform die Netzwerk-Aktivitäten zukünftig unterstützen. Neben den Partnern aus Slowenien, Frankreich und Italien sind aus Deutschland Bayern Innovativ, die Universität Kempten, B.A.U.M. Consult GmbH München und die Wirtschaftsförderung Berchtesgadener Land beteiligt.

Für Österreich sind die Stadt Klagenfurt und das Netzwerk ­„Alpine Pearls" aktiv. Gerade letzteres ist in allen am Projekt beteiligten Alpenländern tätig. Als Dachverband für einen nachhaltigen Tourismus mit sanfter Mobilität vereint das Netzwerk 25 Tourismusdestinationen als „Alpine Perlen" und bringt damit vielfältige Erfahrungen ein. Neben dem öffentlichen Nahverkehr sorgen dort innovative Verkehrslösungen wie zum Beispiel Shuttle-Taxis, Elektroautos und -fahrräder oder Pferdekutschen für umfassende Bewegungsfreiheit. Alle Perlen sind ausgezeichnete Tourismus-Destinationen, die Wert legen auf regionale Produkte, die Versorgung mit erneuerbaren Energien und den Erhalt der lokalen Traditionen. Sie stehen damit ein für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und hohe Qualität im Tourismus. Bekannte Mitgliedsorte sind Interlaken (Schweiz), Berchtesgaden (Deutschland), Villnöß (Südtirol) und Bled (Slowenien). Der wohl profilierteste Urlaubsort für eine nachhaltige Mobilität ist Werfenweng im Salzburger Land (Österreich). Gäste, die dort ohne Auto Urlaub machen, erhalten den Gäste-Vorteilspass mit zahlreichen kostenlosen Angeboten. Der Gratis-Abholservice vom Bahnhof Bischofshofen ist damit ebenso selbstverständlich wie der Verleih von E-Autos, E-Bikes, Pedelecs, Fahrrädern, Mountainbikes und Kinderfahrzeugen. Werfenweng hat sich damit einen Namen als „Öko-Urlaubs-Tipp für Familien und Individualisten" gemacht und ist Sitz des Vereins Alpine Pearls. Das bmvit ist einer der 41 Beobachter des Projektes e-MOTICON und liefert strategischen Input. Die Laufzeit ist bis 30.4.2019.

 
Mehr zum Thema umweltfreundliche Mobilität in Österreich erfahren Sie hier.

Technik | Mobilität & Transport, 01.12.2017
Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 04/2017 - Jetzt die SDG umsetzen erschienen.
     
        
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