B.A.U.M.-Jahrbuch: Jetzt kostenlos reinlesen

Klimaziele 2050 mit Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien erreichbar

Deutlich beschleunigter Ausbau der Erneuerbaren Energien in allen Sektoren erforderlich

„Die dena-Leitstudie ‚Integrierte Energiewende‘ zeigt, dass die Energiewende auf Basis Erneuerbarer Energien machbar und der politische Handlungsbedarf überfällig ist. Die Bundesregierung muss in dieser Legislaturperiode konkrete Maßnahmen ergreifen, um bis 2050 eine Treibhausgasminderung von 95 Prozent im Vergleich zu 1990 zu erreichen. Das erfordert den deutlich beschleunigten Ausbau Erneuerbarer Energien in allen Sektoren. Nur so können wir die Pariser Klimaschutzziele schaffen", betont BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter anlässlich der heute erschienenen Studie der dena, an der sich auch der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) beteiligt hat.
 
Die Klimaziele 2050 sind mit einer Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien erreichbar. © Kenueone / pixabay.comWürde man das derzeitige Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren beibehalten, so ließe sich nur eine Treibhausgasminderung von rund 62 Prozent im Jahr 2050 erreichen, so die Studie.
 
Der BEE sieht sogar noch ein größeres Potenzial im Bereich der Erneuerbaren Energien, um insbesondere in Deutschland den innovativen Möglichkeiten der Sektorenkopplung gerecht zu werden. Erneuerbare Energie können künftig immer stärker in Industrieprozesse, in Wärmebereitstellung und in Mobilität integriert und intelligent miteinander verbunden werden.
 
Die Studie zeigt zudem den Handlungsbedarf für einen regulatorischen Rahmen, in dem die CO2-Vermeidung durch Erneuerbare Energien wirtschaftlich honoriert wird. Der BEE sieht sich damit in seiner Forderung unterstützt, eine aufkommensneutrale CO2-Bepreisung im Strom- und Wärmesektor einzuführen. Eine Umgestaltung der Abgaben und Umlagen steigert die Innovationskraft um ein Vielfaches.
 
Dabei geht es neben ökologischen auch um ökonomische Aspekte. Erneuerbare Energien schaffen zukunftssichere Arbeitsplätze, erhöhen die regionale Wertschöpfung und sichern die wirtschaftliche Entwicklung. Davon sollte der Industriestandort Deutschland weiter profitieren.
 
Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 48 Verbänden und Unternehmen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Zu unseren Mitgliedern zählen u. a. der Bundesverband WindEnergie, der Bundesverband Solarwirtschaft, der Fachverband Biogas und der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke. Wir vertreten auf diese Weise 338 500 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.
 
Kontakt: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. | presse@bee-ev.de | www.bee-ev.de

Gesellschaft | Politik, 04.06.2018

Cover des aktuellen Hefts

Time to eat the dog

forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2019

  • Kein Müll!
  • Fridays for the Future
  • Nachhaltigkeit kleidet!
  • Die Insel der Träume
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
24
MAI
2019
Globaler Klimastreik zur Europawahl
Mach die Europawahl zur Klimawahl!
europaweit


21
JUN
2019
ERDFEST 2019
Auf dem Weg zu einer neuen kulturellen Allmende
deutschlandweit


13
SEP
2019
WAVE Germany
World Advanced Vehicle Expedition
deutschlandweit


Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!


Philosoph aus Leidenschaft

Angedacht...
Wesen der Verbundenheit. Unsere Identität verdankt sich den Beziehungen, in denen wir stehen.




  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • Alfred Ritter GmbH & Co. KG
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Bayer Aktiengesellschaft
  • PEFC Deutschland e. V.
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Deutsche Telekom AG
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig


Bundesweiter Pflanz-Wettbewerb. 1. April bis 31. Juli 2019. Jederzeit anmelden: Alle Flächen, alle Menschen können mitmachen!