CR-Management für Praktiker. Weiterbildung für nachhaltiges Wirtschaften. Universität Bayreuth, 07.-11.10.2019

Neuer IPCC-Bericht zu 1,5 Grad erfordert neuen Zeitplan für Energiewende

Wir brauchen einen Kohleausstieg bis 2025

Die Hamburger Stiftung World Future Council fordert nach dem aktuellen IPCC-Bericht ein massives Umdenken beim Zeitplan des deutschen Kohleausstiegs. Der soeben erschienene Bericht des IPCC warnt drastischer denn je vor den Folgen der Erderwärmung und mahnt zur Notwendigkeit, den Klimawandel bei 1,5°C zu stoppen. Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse sind ein dramatisches Signal, den Ausstieg aus der Braunkohle auf 2025 vorzuziehen. Die Verstromung aus Steinkohle muss bis 2030 beendet werden. Experten der Stiftung World Future Council halten dies für ein erreichbares Ziel.
 
Der neue IPCC-Bericht zu 1,5 Grad erfordert einen neuen Zeitplan für die Energiewende. © Benita5, pixabay.com„Der Ausstieg aus der Braunkohle in nur sieben Jahren ist ambitioniert, aber sowohl ökonomisch als auch technisch umsetzbar. Die dazu erforderlichen Investitionen werden unterm Strich mehr und nachhaltigere Arbeitsplätze schaffen als bei der Kohleverstromung verloren gehen. Die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen durch Umschulung und einen fairen Sozialplan abgesichert werden.", so Dr. Matthias Kroll, Chef-Ökonom Future Finance, World Future Council.
 
Deutschland ist in der Pflicht voran zu gehen
Wie nur wenige andere Industrieländer hat Deutschland sowohl die ökonomische Infrastruktur wie auch fachlichen Kompetenzen um den Ausstieg aus den fossilen Energien in der notwendigen Zeit erfolgreich umzusetzen. „Deutschland muss Vorbild sein und ist prädestiniert, bei der globalen Energiewende voran zu gehen. Wir müssen uns einfach entscheiden, ob wir Teil des Problems oder Teil der Lösung sein wollen.", sagt Jakob von Uexküll, Gründer der Stiftung World Future Council. „Der Zeitplan des Kohleausstiegs wird vom Klimawandel festgelegt, nicht von den Interessen der Energiebranche. Der Klimawandel ist nicht verhandelbar!" Jakob von Uexküll ist ebenfalls Gründer des „Alternativen Nobelpreises".
 
Kontakt: Miriam Petersen, World Future Council | miriam.petersen@worldfuturecouncil.org

Quelle: World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen

Umwelt | Klima, 08.10.2018

Cover des aktuellen Hefts

Afrika – Kontinent der Entscheidung

forum Nachhaltig Wirtschaften 02/2019

  • Small is beautiful: Tiny Houses
  • Das Plastik-Problem anpacken
  • E-Mobilität
  • Wirtschaftsverbrechen
  • Solarguerilla
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
12
SEP
2019
Zermatt Summit 2019
Humanizing Globalization
CH-3920 Zermatt


21
NOV
2019
12. Deutscher Nachhaltigkeitstag
Nachhaltigkeit 2019: Anders denken. Neu verknüpfen. Kraftvoll umsetzen.
40474 Düsseldorf


Alle Veranstaltungen...
12 Vorteile eines strukturierten Nachhaltigkeitsmanagements für Unternehmen. Kostenloses Whitepaper!

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!


Philosoph aus Leidenschaft

Angedacht...
Jenseits von Optimismus und Pessimismus




  • Bayer Aktiengesellschaft
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • PEFC Deutschland e. V.
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • Deutsche Telekom AG
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Alfred Ritter GmbH & Co. KG


Bundesweiter Pflanz-Wettbewerb. 1. April bis 31. Juli 2019. Jederzeit anmelden: Alle Flächen, alle Menschen können mitmachen!