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Industrie 2030: "Nachhaltiges Unternehmertum und Future Skills"

Start-ups präsentierten überzeugende nachhaltige Geschäftsideen

Eine besondere Premiere erlebte die diesjährige Veranstaltung "Industrie 2030" der Provadis Hochschule: Im Rahmen des Netzwerktreffens unter dem Thema "Nachhaltiges Unternehmertum und Future Skills" wurden erstmals die ersten drei nationalen Preisträger des ClimateLaunchpad-Wettbewerbs vorgestellt. Erstmalig übernimmt die Provadis Hochschule, zweitgrößte private Hochschule in Hessen, den National Lead in Deutschland für diesen weltweit größten Green-Business Ideenwettbewerb. Weltweit nehmen über 50 Länder teil. Es geht dabei darum, angehende Unternehmer/innen zu ermutigen, Ideen für nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln. 
 
Ausgezeichnet!: Prof. Wolfgang Rams, Provadis Hochschule (links), überreicht die Urkunde für den zweiten Platz im ClimateLaunchpad-Wettbewerb an In einem Live-Pitch präsentierten die besten drei nationalen Teams ihre zukunftsfähigen Geschäftsideen vor dem anwesenden Publikum aus Vertretern von Unternehmen, Hochschulen, Studierenden und Start-ups. Die drei Gewinnerteams Data Ahead Analytics (digitale Lösungen zum Risikomanagement von grünen Unternehmen), MagnoTherm Solutions (Magnetische Kühlungstechnologie) und mango solar (Solaranlagen für Kenia) haben nun die Möglichkeit, mit ihren herausragenden Ideen in dem internationalen Wettbewerb Global Grand Finals in Amsterdam anzutreten und weitere Unterstützer und Investoren zu finden. Die Top 10 Gewinner des Global Grand Finales in Amsterdam werden am Climate-KIC Accelerator teilnehmen können. Die Top 3 Gewinner erwarten Prämien in Höhe von 2.500 € bis 10.000 €. 

Mit Future Skills den Wandel gestalten 
Die jungen Nachwuchsunternehmer wurden zuvor in einem umfassenden Förderprogramm von den Experten im Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit (ZIN) an der Provadis Hochschule unterstützt. Die erfolgreichen Start-ups sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Future Skills dazu beitragen können, die Herausforderungen der Nachhaltigkeit und der zukunftsfähigen Industrie zu meistern. Zu den Zukunftskompetenzen zählen Problemlösungsfähigkeit, Kreativität, Data Literacy und die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, sich selbst zu steuern und zu reflektieren. Diese Kompetenzen werden nicht nur in den zukunftsorientierten Studiengängen an der Provadis Hochschule und über neue digitale Lehrformen vermittelt, die Arbeit des ZIN in Kooperation mit Unternehmen und dem Climate-KIC machen sie für junge Menschen auch erlebbar. "Wir freuen uns sehr, dass wir durch unsere Arbeit Themen für eine zukunftsfähige Industrie beleuchten können", sagte Prof. Dr. Hannes Utikal, Leiter des ZIN bei der Veranstaltung Industrie 2030. "Wir vernetzen Unternehmen der Chemieindustrie mit Akteuren aus anderen Sektoren und beleuchten beispielsweise Fragen der Energiewende, der Rohstoffkreisläufe und der Nachhaltigkeit von Geschäftsmodellen. Diese Aufgaben nehmen wir gerne als Teil der Projektarbeit der Provadis Hochschule wahr." 

Neue Lernformen in den Studienangeboten 
Im ersten Teil der Veranstaltung betonte Prof. Dr. Björn Hekman die Bedeutung der Future Skills für die kompetenzorientierte Lehre an der Provadis Hochschule. Prof. Dr. Stefan Klingelhöfer erklärte im Anschluss, wie die Studierenden heute durch weiterentwickelte Curricula und neue Lernformen darauf vorbereitet werden. Weil sich unsere Welt und damit auch die Arbeit verändere, gäbe es auch einen Kompetenzwandel. Die Provadis Hochschule ergänzt daher die Studienangebote nicht nur um neue Inhalte, wie die Fähigkeit mit Daten umzugehen. Sie nutzt darüber hinaus gezielt zeitgemäßes Lernen wie agile Projektarbeit, Teambuilding und das Einbinden von Case Studies. 

Mit Spannung verfolgten die Teilnehmer im Anschluss nicht nur die Live-Pitches und die Prämierung, sondern auch die Erfolgsgeschichte des Unternehmers Dr. Hendrik Schaede, der im Rahmen des ClimateLaunchpad-Wettbewerbs mit seiner Businessidee zu "Adaptive Balancing Power" (Energiespeicher für erneuerbare Energie) vor fünf Jahren die Jury überzeugen konnte und anschließend sein Start-up erfolgreich weiterentwickelt hat. Danach hatten alle ausreichend Zeit, sich über weitere zukunftsfähige Ideen auszutauschen. 

Zusammenfassend formulierte Jasmin Kailath, Projektleiterin des ClimateLaunchpad 2019, das Fazit. "Es ist erstaunlich die Entwicklung der Teams innerhalb von zwei Monaten zu beobachten. Wir freuen uns, einen Teil zu dieser Entwicklung der Teams beigetragen zu haben. Deutschland ist nun mit leistungsstarken Teams auf den Global Grand Finals in Amsterdam vertreten. Wir drücken die Daumen." 

Die Provadis Hochschule ist ein Tochterunternehmen der Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH. An der im Jahr 2001 gegründeten Hochschule studieren rund 1.200 Studenten in dualen und berufsbegleitenden Studiengängen mit international anerkannten Bachelor- und Masterabschlüssen. Die Hochschule bündelt ihre interdisziplinären Aktivitäten im Bereich Forschung und Projekte im Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit. 

Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH ist ein Unternehmen der Infraserv-Höchst-Gruppe. Mit rund 1.400 Auszubildenden und über 4.500 Weiterbildungsteilnehmern an den Standorten Frankfurt und Marburg gehört Provadis zu den führenden Anbietern von Bildungsdienstleistungen in Hessen. Rund 400 internationale Kunden nutzen in Partnerschaften und Kooperationen das Know-how von Provadis auf den Gebieten der Aus- und Weiterbildung, der Personal- und Organisationsentwicklung und bei der Entwicklung von E-Learning-Konzepten.  

Kontakt: Köhl et Feling Science et Communications GbR, Claudia Köhl | koehl@koehletfeling.de
www.provadis.de 

Wirtschaft | Gründung & Finanzierung, 08.10.2019

Cover des aktuellen Hefts

Der Mensch ist, was er isst

forum 04/2019 ist erschienen

  • Mahlzeit! Haben Sie reflektiert, was Sie, ja Sie, heute schon gegessen haben? Vermutlich nicht, sonst wäre Ihnen vielleicht der Appetit vergangen. Doch weder Industrienahrung, noch Tierleid müssen sein. Der Schwerpunkt „Food for Future" untersucht, ob Fleisch bald aus der Retorte kommt oder durch Lupinen und Pilze ersetzt wird.
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