Die Telekommunikationsbranche spielt eine Schlüsselrolle in der Bekämpfung des Klimawandels. Denn Unternehmen und Menschen nutzen die Infrastruktur von Telefónica / O2 in Deutschland, um ihre nachhaltigen digitalen Geschäftsmodelle zu verwirklichen und so die Umwelt zu schonen. Durch digitale Technologien lassen sich in Deutschland in zehn Jahren bis zu 37 Prozent der Treibhausgas-Emissionen einsparen. Ein enormes Potenzial, das es zu heben gilt.
© Telefónica„Unser Telekommunikationsnetz ist das Trampolin für die Digitalisierung. Es hilft den Unternehmen, in ihrer nachhaltigen Digitalisierung höher und weiter zu springen. Und das hilft wiederum dem Klimaschutz", erklärt
Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland / O2. „Dass wir Innovationen demokratisieren und damit allen Menschen Zugang zum Trampolin der Digitalisierung ermöglichen, ist dabei Kern unserer Strategie. Denn Klimaschutz geht uns alle an."
Hauptverursacher von CO2-Emissionen in Deutschland sind mit einem Anteil von über 75 Prozent die Bereiche Energieversorgung, Mobilität und Industrie. Vor allem in diesen Bereichen gilt es das Potenzial für eine nachhaltige Digitalisierung zu heben.
Mit Digitalisierung die Energiewende gestalten
Nur durch die Verbindung mit Telekommunikationsleistungen werden die Stromnetze zu Smart Grids © TelefónicaFast 43 Prozent des deutschen
Stromverbrauchs wurden 2019 mit erneuerbaren Energien gedeckt. Die immer stärkere dezentrale Energieerzeugung stellt Netzbetreiber und Versorger vor große Herausforderungen. Immer mehr Quellen für erneuerbare Energie müssen über Telekommunikationsnetzwerke überwacht und Stromflüsse gesteuert werden. Nur durch die Verbindung mit Telekommunikationsleistungen werden die Stromnetze zu
Smart Grids. Sie ermöglichen es, dass der Strom an verschiedenen Orten gespeichert oder verbraucht wird und das Stromnetz dennoch stabil bleibt.
Zusätzlich beeinflussen Smart-Home oder Smart-Industry Lösungen die Energiewende dank zuverlässiger Telekommunikationsinfrastruktur positiv. Geräte mit hohem Stromverbrauch wie beispielsweise Waschmaschinen in Haushalten oder Kühlanlagen in Bierbrauereien können so abhängig vom verfügbaren Wind- und Solarstrom dynamisch gesteuert und mit Energie versorgt werden.
Mit Mobilfunk Verkehrsströme lenken
Mit Mobilfunk zur Umwelt schonenden Mobilität © TelefónicaIm Bereich der
Mobilität nutzen Menschen Telekommunikationslösungen und helfen so das
Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Mit Videokonferenzen statt Präsenzmeetings und Virtual Reality statt Messebesuch werden Geschäftsreisen ersetzt. Laut ifo Institut halten es 57 Prozent der deutschen Unternehmen für wahrscheinlich, dass sie
Geschäftsreisen auch nach der Corona-Phase reduzieren. Telefónica Deutschland / O
2 geht mit gutem Beispiel voran und plant im Zuge seiner eigenen Digitalisierung künftig Geschäftsreisen um etwa 70 Prozent zu reduzieren. Allein durch diese Maßnahme werden gut 600 Tonnen weniger CO
2 im Jahr emittiert. Wer dennoch unterwegs ist, kann die eigene Mobilität über den Mobilfunk und die intelligente Verknüpfung der unterschiedlichen Verkehrsträger optimieren oder Sharing-Dienste nutzen. Reisende profitieren von
anonymisierten Mobilfunkdaten zur Berechnung von Verkehrsströmen. Dadurch werden Staus verringert, CO
2-Emissionen gesenkt und Fahrpläne sowie Fuhrparkkapazitäten im öffentlichen Bereich optimiert. Auch in der intermodalen Logistik (See, Luft, Straße) und Warenwirtschaft werden
Warenströme noch präziser gesteuert, um beispielsweise Leerfahrten zu vermeiden. Die Übermittlung und Verarbeitung der im Mobilitätsbereich immer größer werdenden Datenmengen werden mit dem neuen Mobilfunkstandards
5G noch präziser, schneller und verlässlicher bewältigt.
Mit Mobilfunk Maschinen vernetzten und Emissionen senken
Mit Mobilfunk Maschinen vernetzten und Emissionen senken © TelefónicaIn der
Industrieproduktion werden Maschinen mit Maschinen über den Mobilfunk vernetzt.
Internet-of-Things-Lösungen und Sensorik optimieren Produktionsabläufen. Optimale Produktionsabläufe bieten zugleich ein enormes Potential zur Senkung der CO
2-Emissionen. Denn vernetzte Maschinen arbeiten reibungslos miteinander und produzieren weniger Ausschuss. Eventuelle Störungen können frühzeitig durch vorausschauende Instandhaltung vermieden werden – all das wird unter dem Stichwort „
Predictive Maintenance" entwickelt. Zudem können Maschinen in Leerzeiten automatisiert abgeschaltet und deren Lebensdauer kann verlängert werden.
Tanja Laube ist Pressesprecherin für alle Nachhaltigkeitsthemen, wie Umwelt und Klima, Corporate Digital Responsibility, Responsible Business Plan und CR Report. Sie hat rund 25 Jahre Kommunikationserfahrung, u.a. als Leiterin Unternehmenskommunikation/Marketing der VTG AG, stellv. Leiterin Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin bei Tchibo, Senior Manager globale PR und Marketingkommunikation bei Philips Semiconductors sowie als selbständige Unternehmensberaterin und Coach.