Innovationslabor Digital Findet Stadt: Start des größten Innovationstreibers der österreichischen Bau- und Immobilienwirtschaft
Österreichisches Modell Vorreiter in D-A-CH-Region | Ziel ist Stärkung heimischer KMU
Mit Digital Findet Stadt startet Österreichs größte Plattform für digitale Innovationen in der Bau- und Immobilienwirtschaft und bietet ab Oktober ein vielfältiges Innovationsangebot. Mit einem Netzwerk aus über 300 Unternehmen, Interessenvertretungen und Forschungsinstituten verhilft die Plattform vielversprechenden Innovationsvorhaben zur Marktreife und stärkt die Innovationskraft österreichischer KMU. Mit ihrer einmaligen Netzwerkstruktur und ihrer breiten, strategischen Ausrichtung genießt die österreichische Plattform im D-A-CH-Raum eine Vorreiterstellung.

„An der Nahtstelle von Forschung und Industrie bringen wir Planung, Bau und Betrieb an einen Tisch und verhelfen guten Ideen zur Marktreife", so Dr. Steffen Robbi, Geschäftsführer von Digital Findet Stadt. „Um sicherzustellen, dass die Ergebnisse auch wirklich in der Branche zum Einsatz kommen, werden sie direkt in österreichischen Bauprojekten pilotiert und der Branche über unsere Akademie und in unserem Digital Building Demonstration Lab in aspern Seestadt zugänglich gemacht." Die Größe des Netzwerks, der enge Praxisbezug und die gewerke- und phasenübergreifende Ausrichtung machen die Plattform im deutschsprachigen Raum einzigartig.
Programm jetzt online
Mit einer Webinarreihe zu den Themen Nachhaltigkeitsbewertung, Kreislaufwirtschaft und Green Financing startet die vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie geförderte Plattform in den Herbst. Gleichzeitig starten mehrere Innovationsvorhaben aus den Bereichen Technologie, Forschung und digitales Planen, in denen Unternehmen gemeinsam Lösungen für branchenrelevante Herausforderungen entwickeln. Ausgeschriebene Challenges beschäftigen sich u. a. mit den Fragen „Wie mache ich meine Immobilie mittels Digitalisierung nachhaltiger?" und „Was muss ein Tool leisten, um die Zusammenarbeit aller Stakeholder des Immobilienlebenszyklus zu unterstützen?". Ein weiteres Innovationsziel ist es, durch eine einheitliche BIM Beschreibung einen gemeinsamen Standard zu entwickeln, der eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei openBIM Projekten unterstützt.
Unternehmen, die mit ähnlichen Herausforderungen kämpfen sowie Lösungsanbieter können sich direkt an der Entwicklung beteiligen. Aktuelle Challenges, Veranstaltungen, Qualifizierungs- und Mitmachmöglichkeiten können ab sofort auf der neuen Webseite www.digitalfindetstadt.at gefunden werden.
Demonstration Lab in einem der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas
Pünktlich zum Start der Inkubatoren startet auch das Digital Building Demonstration Lab in aspern Seestadt. Hier können ab sofort innovative Unternehmen über 10.000 Besucher:innen pro Jahr anhand ihrer Produkte demonstrieren, was neue Technologien im intelligenten Gebäude leisten und welchen Mehrwert Sensorik, Vernetzung und intelligente Datenanalyse haben.
Über Digital Findet Stadt
Als Nahtstelle zwischen Forschung und Wirtschaft gestaltet Digital Findet Stadt mit einem Netzwerk aus über 300 Unternehmen, Interessenvertretungen und Forschungsinstituten den digitalen Wandel und trägt so zu einer Steigerung der Ressourcen-, Energie- und Kosteneffizienz in der Bau- und Immobilienwirtschaft bei. Die Plattform wurde von der IG Lebenszyklus Bau und dem AIT Austrian Institute of Technology konzipiert und gemeinsam mit dem VZI Verband der Ziviltechniker und Ingenieurbetriebe (Planung & Bau-Dienstleistungen), Smart Construction Austria (Errichtung) und FMA Facility Management Austria (Betrieb) gegründet. Digital Findet Stadt wird im Rahmen des FFG-Programms „Stadt der Zukunft" vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert.
Kontakt: Isabell Lohmann für Digital Findet Stadt GmbH | presse@digitalfindetstadt.at | www.digitalfindetstadt.at
(1) Horváth & Partners (2018). Der Wandel der europäischen Bauindustrie Die erfolgreiche Neuausrichtung in einem dynamischen Umfeld. Wien: Business Unit Austria
Technik | Innovation, 30.09.2020

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