Nachhaltige Terrassendächer

So gelingt eine nachhaltige Terrassenüberdachung

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Viele Menschen betrachten ihre Terrasse als ein schönes Element der Architektur im Außenbereich. Tatsächlich ist sie aber so viel mehr. In unserer modernen Zeit, in der Klimawandel und die Knappheit von Ressourcen allgegenwärtig sind, sollte die Rolle der Gestaltung unserer Lebensräume nicht unterschätzt werden. Ein Terrassendach in Köln kann ein nachhaltiges Haus auf wirksame Weise ergänzen und sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile bieten. Wir erklären, worauf es dabei ankommt und wie die Gestaltung der Terrasse ganz besonders schön gelingt.

Nachhaltiges Material

Beete, Bäume und Pfade sind großartige Elemente, mit denen der Außenbereich aufgewertet werden kann. Es gibt aber noch viele weitere Optionen, denn wer viel Zeit draußen verbringt, ist dabei auch dem Wetter ausgesetzt. Ein Terrassendach kann Schutz vor Sonne, Regen und Wind bieten und somit für längere Tage im Freien und gemütliches Zusammensitzen sorgen. Dass dabei wertvolle Ressourcen aufgebraucht werden, ist eine Illusion. Terrassendächer lassen sich durchaus nachhaltig konzipieren - im ersten Schritt zählt dabei vor allem die Wahl des passenden Materials. 

Zu den besonders langlebigen und umweltfreundlichen Materialien zählen Holz und recyceltes Metall. Beim Holz kann das FSC-Siegel (Forest Stewardship Council) die Herkunft aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern zertifizieren. Der ökologische Fußabdruck des Holzes ist deutlich geringer als bei Kunststoff und Aluminium, da es CO2 speichert und biologisch abbaubar ist. 

Eine großartige Option ist auch das Terrassendach aus Glas. Obwohl es auf den ersten Blick weniger umweltfreundlich ist als Holz, kann auch Glas nachhaltig eingesetzt werden. Es ist besonders langlebig und behält seine ästhetischen und funktionalen Eigenschaften auch über lange Jahre hinweg. Dabei ist es nicht nur besonders pflegeleicht und wetterbeständig, sondern kann am Ende seiner Lebensdauer auch komplett recycelt werden.


Erhöhte Energieeffizienz

Ein gutes Terrassendach lässt nicht nur den Außenbereich aufleben, sondern hat sogar die Fähigkeit, die Energieeffizienz des Hauses zu steigern. Dabei unterstützt es beim Kühlen im Sommer und Wärmen im Winter, senkt somit die Heizkosten, den allgemeinen Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen. Wer darüber hinaus auch Photovoltaikanlagen auf dem Terrassendach installiert, produziert seine eigene saubere Energie. Die unterstützt nicht nur die Klimawende, sondern deckt im Idealfall auch den Eigenbedarf der Hausbewohner. 

Wer sich statt Photovoltaikanlagen für eine Begrünung des Dachs entscheidet, schafft damit ein besonders schönes Ambiente. Heimische Pflanzen bieten neuen Lebensraum für Insekten und Vögel, verbessern das Mikroklima, binden CO2 und senken sogar die Umgebungstemperatur. Regenwasser wird ganz natürlich abgefangen, anstatt die Kanalisation zu belasten und unterstützt dabei vor allem große Städte. Ein grünes Dach leistet somit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

Spielraum im Freien

Neben all diesen bedeutenden Vorteilen bieten Terrassendächer auch erweiterten Wohnraum und die Möglichkeit, mehr Zeit im Freien zu verbringen. Das ist nicht nur für Kinder gesund, sondern verbindet die Bewohner untereinander und mit ihren Liebsten und erhöht dabei auch den Wert des Hauses. Für Kinder ist der erweiterte Lebensraum echter Spielraum. Wer sich also für ein Terrassendach entscheidet, investiert nicht nur in seine eigene Zukunft, sondern auch in seine Familie und die Umwelt.

Eine bewusste Materialwahl, elegante Begrünung, der Einsatz von Photovoltaikanlagen und die dazugehörige Förderung der Biodiversität - all diese Faktoren machen ein Terrassendach zu einer nachhaltigen Lösung für den eigenen Außenbereich.

Lifestyle | Einrichten & Wohnen, 22.08.2024

     
        
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