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Gute Nachrichten von Love Green

Wir zeigen Ihnen kreative und nachhaltige Lösungen für hausgemachte Probleme

New York setzt bei der Säuberung seines Wassers auf Austern, Bienen steigen uns mitsamt ihrem Honig auf's Dach und alte CDs finden eine neue Verwendung als Hausfassade.

In New Yorks Flüssen sollen sich schon bald wieder Austern tummeln und für eine bessere Wasserqualität sorgen.
Foto: © serenitbee / Flickr

Austern befreien Flüsse von Schadstoffen


Vor hunderten von Jahren waren die Flüsse rund um das heutige New York reich an Austernbänken. Doch die zunehmende Industrialisierung und die damit verbundene Verschmutzung der Gewässer machten den Schalentieren den Garaus. Nun wollen US-amerikanische Wissenschaftler Austern nutzen, um die Flüsse in der Millionenmetropole von Schadstoffen zu befreien. Einmal an einem Ort verbracht nehmen die Austern bei der Nahrungsaufnahme auch Schadstoffe auf und binden diese. Zwar sind die Austern dann nicht mehr für den Verzehr geeignet, aber die Flüsse werden Dank natürlicher Hilfe wieder sauberer, so dass in Zukunft auch wieder die Austern für Menschen zu genießen sind. Derzeit entstehen an unterschiedlichen Stellen in New York künstliche Riffe, an denen dann die Saubermacher in den Austernbänken agieren können.

"Deutschland summt": Eine Initiative bringt Menschen in der Stadt Bienen näher. Foto: © justus.thane / Flickr

Imkern mitten in der Stadt

560 Wildbienenarten leben alleine in Deutschland. Und einige von ihnen sind akut in ihrem Bestand gefährdet. Das möchte eine Initiative aus Berlin ändern und hat seit 2010 Bienenstöcke an über 15 prominenten Standorten aufgestellt - ob auf dem Abgeordneten Haus oder dem Berliner Dom. Das sorgt nicht nur für leckeren Honig, sondern vor allem für Aufmerksamkeit. Denn die Initiative "Deutschland summt" möchte mit dem Imkern in der Stadt vor allem auf die Lebensbedingungen der Bienen aufmerksam machen. Mittlerweile gibt es die Initiative nicht nur in Berlin, sondern auch in Frankfurt am Main und in München. Und wer von sich aus den Bienen helfen möchte, der pflanzt auf dem Balkon oder in dem Garten bienenfreundliche Blumen. Doch Obacht: Einheimische Bienen saugen Nektar auch nur von einheimischen Pflanzen.

Studenten aus Aachen zeigen, wie man alte Datenträger bewohnbar macht. Foto: © MoHotta18 / Flickr

Eine Fassade aus alten CDs

Alle zwei Jahre wird Madrid zur Modellbaustadt. Dann nämlich zeigen Studententeams aus aller Welt, wie sie sich Häuser der Zukunft vorstellen. In diesem Jahr tritt ein Team der RWTH Aachen mit einem Haus an, dessen Fassade aus CDs besteht. Rund 46.000 Datenträger wurden dafür zunächst entschichtet, da die Aluminium-Bedampfung entfernt werden muss. Übrig bleiben anschließend fast durchsichtige Scheiben aus reinem Polycarbonat, die wie Schindeln übereinander angeordnet werden. Danach werden die geschichteten CDs gebacken und auf einem Rahmen, der mit einer recycelten LKW-Plane bespannt wird, angebracht. Doch nicht nur die Fassade des Counter Entropy Hauses ist innovativ. Das Studententeam der RWTH Aachen hat sich insgesamt mit zukunftsweisendem und damit nachhaltigem Bauen beschäftigt, um beim Wettbewerb Solar Decathlon Europe 2012 möglichst einen der vorderen Plätze zu erlangen.
Quelle: Love Green, UnitedSenses GmbH
Lifestyle | LOHAS & Ethischer Konsum, 24.09.2012

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