Ökostrom muss nicht teuer sein
Je mehr Ökostrom bezogen wird, umso grünerer Strom kommt aus der Steckdose.
Nachhaltiger Strom wird auch als grüner Strom, Ökostrom oder Naturstrom bezeichnet. Er wird aus regenerativen Energien gewonnen. Ökostromerzeuger nutzen einen Teil des Stromentgeldes zum Ausbau und zur Förderung regenerativer Energieerzeugung in regionalen Projekten.
Was sind regenerative Energien?
Mit Wasserkraft, der UV-Strahlung der Sonne und mit Wind lässt sich Strom erzeugen. Wasser, Sonne und Wind stehen, im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, in unendlicher Menge zur Verfügung. Wasserkraftwerke zur Stromerzeugung sind fast an allen großen Flüssen und Talsperren zu finden. Windkraft wird durch gewaltige Windräder zu Strom gemacht und die Photovoltaikanlagen auf Hausdächern und ungenutzten Wiesen und Äckern sind ein schon gewohnter Anblick. Alle diese Stromerzeugungsmethoden erzeugen grünen Strom. In Deutschland betrug der Anteil der regenerativen Energien in der Gesamtstromerzeugung lag 2012 bei rund 25 Prozent. Ein Jahr zuvor war die durch Ökostrom produzierte Strommenge noch um 11 Prozent geringer. Je mehr Menschen Ökostrom beziehen, umso mehr grüner Strom kommt wirklich aus der Steckdose. Derzeit bezieht nur jeder zehnte Haushalt nachhaltigen Strom.
Was zeichnet einen Ökostromversorger aus?
Ökostrom wird durch verschiedene Label und Siegel gekennzeichnet. Das "Goldene Stromlabel" steht für Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Das "Silberne Stromlabel" garantiert eine Stromerzeugung aus 50 Prozent erneuerbaren Energien. Stromanbieter mit dem "Grünen Stromlabel" verwenden einen Teil der Gewinne zum Ausbau der regionalen Energieerzeugung. Zertifikate von RESC und EESC sind kein Zeugnis für Ökostrom. Durch diese Zertifikate wird normal erzeugter Strom in Ökostrom umdeklariert. Verbraucher können sichergehen, indem sie auf Beste-Stromvergleich.de die Stromanbieter genau prüfen. Durch die Auswahl "nur Ökostromtarife anzeigen" lässt sich das Angebot an Stromlieferanten einschränken. Die wichtigsten Ökostromanbieter in Deutschland sind die EWS Schönau, die Lichtblick AG, die Naturstrom AG und die Greenpeace Energie eG.
Was sind regenerative Energien?
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Was zeichnet einen Ökostromversorger aus?
Ökostrom wird durch verschiedene Label und Siegel gekennzeichnet. Das "Goldene Stromlabel" steht für Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Das "Silberne Stromlabel" garantiert eine Stromerzeugung aus 50 Prozent erneuerbaren Energien. Stromanbieter mit dem "Grünen Stromlabel" verwenden einen Teil der Gewinne zum Ausbau der regionalen Energieerzeugung. Zertifikate von RESC und EESC sind kein Zeugnis für Ökostrom. Durch diese Zertifikate wird normal erzeugter Strom in Ökostrom umdeklariert. Verbraucher können sichergehen, indem sie auf Beste-Stromvergleich.de die Stromanbieter genau prüfen. Durch die Auswahl "nur Ökostromtarife anzeigen" lässt sich das Angebot an Stromlieferanten einschränken. Die wichtigsten Ökostromanbieter in Deutschland sind die EWS Schönau, die Lichtblick AG, die Naturstrom AG und die Greenpeace Energie eG.
- Die EWS Schönau wurde 1986 nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gegründet. Sie erzeugt 100prozentigen Ökostrom aus erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme Kopplung.
- Die Lichtblick AG ist der größte unabhängige Stromanbieter in Deutschland. Der Ökostrom wird seit 1999 in Wasserkraftwerken in Österreich, Finnland und Norwegen erzeugt.
- Die Naturstrom AG zählt zu den größten Anbietern von Ökostrom. Der erzeugte Strom stammt aus deutscher Wasser- und Windkraft. Der Stromlieferant besitzt des "Grüne Stromlabel in Gold".
- Greenpeace Energie eG liefert 100 prozentigen Ökostrom. Er wird durch "zeitgleiche Einspeisung" ins Stromnetz abgegeben.
- Ein relativ junges Unternehmen ist die Polarstern GmbH. Sie wurde 2011 gegründet und bietet Strom aus Wasserkleinkraftanlagen an. Die Produkte Ökostrom und Ökogas werden mit Entwicklungshilfe verbunden.
Quelle:
Technik | Energie, 28.11.2013

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