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Mehr Transparenz durch Energieaudits

Energieverbrauch von Unternehmen im Fokus der Politik

Größere Unternehmen, die ihre Energieströme nicht ab sofort konsequent kontrollieren und effizient steuern, müssen mit empfindlichen Strafen rechnen. Auf diese Kurzformel lässt sich der neue Gesetzentwurf des EDL-G bringen, mit dem die Bundesregierung seit dem Frühjahr die EU-Energieeffizienzricht­linie umsetzt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) verpflichtet Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern und/oder mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz bis zum 5.12.2015 erstmalig zur Durchführung so genannter „Energieaudits". Ab diesem Stichtag muss auf Anfrage der BAFA mindestens der Nachweis über ein Energieaudit vorgelegt werden können. Davon betroffen sind nicht nur klassische produzierende Unternehmen, sondern auch Krankenhäuser, Handels­unternehmen, Banken, Versicherungen, große Medienhäuser und sämtliche nicht produzierende Unternehmen dieser Größe.
 
Energieaudit und Energiemanagementsystem
Der Begriff „Audit" beschreibt ein normiertes Verfahren, das auf der Grundlage fundierter Daten den Energieverbrauch transparent gestaltet und entsprechende Einsparpotenziale aufzeigt. Die Durchführung kann durch Personen erfolgen, die den Voraussetzungen nach § 8b EDL-G entsprechen. Das Audit nach DIN EN 16247-1 muss spätestens bis zum 5.12.2015 durchgeführt sein. Eine sinnvolle Alternative bietet die Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001. Es ist die Basis zur kontinuierlichen Verbesserung der Energiebilanz. Sofern die Unternehmen sich für dieses entscheiden, müssen sie dessen Einführung ab dem 5.12.2015 nachweisen können, den Prozess aber erst bis zum 31.12.2016 abgeschlossen haben.
 
Passende Lösungen von Sonepar
Gefragt ist ein geschulter Blick auf die energetische Beschaffenheit sämtlicher Unternehmensprozesse. Eine professionelle Antwort liefert der Elektrogroßhändler Sonepar. Er bietet umfassende Energieeffizienz-Dienstleistungen für Industriebetriebe und das nicht produzierende Gewerbe mit seinem „Eco Competence Network". ­Sonepar begleitet den Prozess durch alle Phasen – vom Erstgespräch über die Daten­erhebung und Installation erforderlicher Maßnahmen bis zum Audit. Durch ein bundesweites Netzwerk leistungsstarker Systempartner, unabhängiger Ingenieurbüros und namhafter Hersteller wird für jedes Unternehmen eine individuelle Lösung erarbeitet und somit die bestmögliche Unterstützung garantiert: Unternehmer können gesetzliche Vorgaben einhalten und den Energieverbrauch optimal reduzieren.
 
Kontakt
www.sonepar.de | christian.teipel@sonepar.de

Wirtschaft | Recht & Normen, 27.06.2015
Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 03/2015 - Jahr des Bodens erschienen.
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