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Scharf: Gemeinsam für Paris

Bayern und der Vatikan mit gemeinsamen Zielen zur Weltklimakonferenz

Der Klimawandel kann nur gemeinsam begrenzt werden. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf in Rom bei einem Gespräch mit Dr. Flaminia Giovanelli, Staatssekretärin im Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden. Der Rat hat an der Erstellung der Päpstlichen Enzyklika 'Laudato Si' mitgewirkt und beschäftigt sich mit den Folgen des Klimawandels für Mensch und Umwelt.
 
Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf tauschte sich bei einem Klimagespräch im Vatikan mit Staatssekretärin Dr. Flaminia Giovanelli über die Folgen des Klimawandels und die Päpstliche Enzyklika ‘Laudato Si‘ aus. © Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Scharf: "In seiner aktuellen Enzyklika bezeichnet Papst Franziskus unser Erde als unser 'gemeinsames Haus' Dieses Haus müssen wir vor den Folgen der Erderwärmung sicher machen. Denn schon heute ist der globale Klimawandel in den Regionen greifbar. In Bayern liegen sieben der zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen nach der Jahrtausendwende. Seit 1999 gab es vier große Hochwasserkatastrophen mit einem Gesamtschaden von über 2 Milliarden Euro. In 20 bis 30 Jahren wird es mit dem Höllentalferner nur noch einen bayerischen Gletscher geben. Deshalb werbe ich für eine Klimaschutz-Allianz der Regionen." Bayern arbeitet bereits heute weltweit in der Climate Group mit anderen im Klimaschutz vorbildlich engagierten Regionen zusammen. Im aktuellen Doppelhaushalt stehen 170 Millionen Euro für den Klimaschutz im Freistaat zur Verfügung, unter anderem für einen sparsamen Umgang mit Ressourcen.
 
Als Vorsitzende der Umweltministerkonferenz wird Umweltministerin Scharf auch an der Weltklimakonferenz in Paris teilnehmen. Mit Blick auf die Konferenz sind sich Bayern und der Vatikan einig, dass die Verhandlungen zu einem gerechten und verbindlichen Klimaabkommen führen müssen. Scharf: "Das Jahr des Klimas biegt auf die Zielgerade ein. Um den Klimawandel möglichst beherrschbar zu halten, müssen in Paris Leitplanken gesetzt werden, um den globalen Temperaturanstieg auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen. Der Schlüssel für die Gestaltung der Zukunft liegt in einer Dekarbonisierung der Wirtschaft. Nur so können die Treibhausgasemissionen wirkungsvoll gesenkt werden." Bei der Treibhausgasreduktion ist Bayern Antreiber und hat sich selbst ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2050 soll der Ausstoß aller Treibhausgase auf weniger als 2 Tonnen pro Kopf und Jahr gesenkt werden.
 
Quelle: Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz | www.stmuv.bayern.de

Umwelt | Klima, 03.11.2015

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