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Maschinenbau in NRW zeigt Best Practices unternehmerischer Verantwortung

Ökologisch, ökonomisch und sozial – das sind die Eckpfeiler der Strategie der unternehmerischen Verantwortung

Foto: Lenze.
Das vom VDMA NRW durchgeführte Cluster ProduktionNRW hat am 27. Januar 2016 erstmalig einen Erfahrungsaustausch zum Thema „Corporate Social Responsibility – Best Practices aus Nordrhein-Westfalen" durchgeführt. Nach einem Betriebsrundgang beim Gastgeber WILO SE, der Einblick in die Elektronikfertigung für Pumpenkomponenten für WILO-Pumpen am Standort Dortmund-Oestrich gab, tauchten die Teilnehmer in die Thematik ein.

Strategische Annäherung an CSR
Helga Kaiser, CSR Director bei WILO SE, gab einen Überblick, wie die Strategie für gesellschaftliche Verantwortung in ihrem Unternehmen entwickelt wurde. Sie unterstrich: „Wichtig für den Erfolg von CSR im Unternehmen ist, dass das Thema in der Unternehmensstrategie verankert ist!". Unternehmen, die noch keine etablierte Strategie haben, gab sie den Tipp, den Ist-Zustand zu erfassen, eine rote Linie der Aktivitäten zu identifizieren und zu prüfen, wie die Aktivitäten mit der Unternehmenskultur in Zusammenhang stehen.

ISO 26000 bietet Orientierung
Die Vielzahl an nationalen sowie internationalen Initiativen und Gesetzesvorgaben stellen eine große Herausforderung für Unternehmen dar. „Die ISO 26000 liefert uns Orientierung diesen Anforderungen gerecht zu werden", erklärte Gisela Eickhoff, persönliche Referentin von Dietmar Harting bei der HARTING Technologiegruppe. „Wir haben uns bereits im Jahre 2011 für eine Zertifizierung entschieden, denn auf diese Weise können unabhängige Dritte unsere Prozesse auditieren", so Eickhoff. Gerade die Kunden erwarten von ihren Lieferanten, dass sie ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Mit einem Einblick in die eigene Lieferkette rundete  Eickhoff ihre Ausführungen ab.

Einfach, aber wirkungsvoll
Ökologisch, ökonomisch und sozial – das sind die Eckpfeiler der Strategie der unternehmerischen Verantwortung bei Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG. Jochen Schneider, Qualitätsmanagement-Beauftragter erklärte diese anhand der Arbeit in den Bereichen Nachwuchs, Gesundheit und Optimierung von Prozessen mit der 5S-Methode. Die 5S-Methode wird in der Montage, im Büro, in der Ausbildung und in betrieblichen Prozessen umgesetzt. „In allen Bereichen greifen wir die Erfahrungen unserer Mitarbeiter auf, um unsere Prozesse zu verbessern. Damit fordern wir ein hohes Maß an Disziplin in Bezug auf die Einhaltung von Regeln und Standards, motivieren aber gleichzeitig durch gute Ergebnisse."

Weitere Informationen
Aktionswoche des VDMA zur unternehmerischen Verantwortung:
www.wir-unternehmen-was.de, www.bluecompetence.net
 
 Kontakt: VDMA, Judith Herzog-Kuballa | judith.herzog@vdma.org

Quelle: VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence

Wirtschaft | CSR & Strategie, 10.02.2016

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