El Niño stellt Ritter Sport vor Herausforderungen
Aufbau der eigenen Kakaoplantage El Cacao in Nicaragua trotz geringer Niederschlagsmengen im Plan
Kakaopflanzen mögen es warm und feucht. In den Regionen in Äquatornähe, in denen Kakao gedeiht, stellt Trockenheit für gewöhnlich kein größeres Problem dar. So auch in Nicaragua, wo bei einer Durchschnittstemperatur von 27 Grad Celsius rund 3.000 Millimeter Regen pro Jahr fallen. Zum Vergleich: In Deutschland sind es 700 Millimeter. – Normalerweise. Aktuell stellt jedoch das Wetterphänomen El Niño die klimatischen Verhältnisse auf den Kopf und die Landwirtschaft des mittelamerikanischen Landes wie der gesamten Region vor große Herausforderungen. Die letzten zwölf Monate haben deutlich weniger als den üblicherweise zu erwartenden Niederschlag gebracht. Mit den Folgen müssen auch die Mitarbeiter von Ritter Sport zurechtkommen, die für das schwäbische Familienunternehmen in Nicaragua eine eigene Kakaoplantage aufbauen.


Im übrigen verläuft der Aufbau der Plantage, die im nächsten Jahr bereits die erste kleine Menge des nachhaltig angebauten Kakaos für Ritter Sport Schokolade liefern soll nach Plan. Bereits über ein Drittel der rund 1.500 Hektar umfassenden Anbaufläche sind bepflanzt. Weitere 700 Hektar sind soweit vorbereitet, dass sie, sobald Ende Mai die Pflanzzeit beginnt, mit Kakao bepflanzt werden können. Bereits für 2023 rechnet Ritter Sport mit dem Vollertrag der Plantage, der rund 30 Prozent des eigenen Bedarfs an Kakaomasse decken soll.
Quelle: Alfred Ritter GmbH & Co. KG
Lifestyle | Essen & Trinken, 25.05.2016

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